1. Blind Dates


    Datum: 16.10.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,

    ... noch etwas vorbereiten und das geht nicht, während du hier bist. Anziehsachen brauchst du sowieso erst, wenn wir fertig sind."
    
    Sie gab ihm einen Kuss, ihre Finger lagen dabei kalt auf seiner Schulter, weil ihr das Adrenalin in die Adern geschossen war. Das wirkte immer gefäßverengend, fiel ihr die Vorlesung von letzter Woche ein...wieso dachte sie an sowas?
    
    Schnell schnappte sie sich ihr Handtuch, dann schlich sie ins Bad, wo er kurz darauf die Duschbrause hörte. Dorian schlug die Decke zurück und legte sich alles nochmal zurecht. Dann holte er die Augenbinde für Fiona, die er eben vergessen hatte, auch noch aus der Kiste und ging zum Bad. Lediglich einmal stieß er mit dem Zeh gegen seinen eigenen Rucksack, an den er eben nicht mehr gedacht hatte. Sein Kopf war gerade voll mit anderen ‚Bildern' und Ideen.
    
    Als sie das Wasser abgestellt hatte, trat er ein und wartete, bis er hörte, dass sie sich abtrocknete: „Du darfst dich zwar nicht anziehen, aber das hier aufsetzen", sagte er zu ihr und hielt die samtene, schwarze Maske hoch. „Weißt du, das ist einer der Momente, wo ich wünschte, ich könnte dich sehen, weil ich ja weiß, dass du nackt bist."
    
    Sie verstand seinen Missmut und wollte es besser für ihn machen.
    
    „Dann komm doch her und ‚schau' hin", lockte sie ihn zu sich.
    
    Dorian ließ sich nicht zweimal bitten: Er hatte halbwegs warme Finger, sie hatte sich ein wenig unter dem heißen Wasser wieder aufgewärmt. Seine Fingerspitzen strichen über ihre Arme, ihre ...
    ... Schultern, an der Seite ihrer Brüste runter. Hier und da erwischte er noch einen Tropfen, was ihre Haut sich nur noch seidiger anfühlen ließ. Als er ihre Leiste ertastete, zuckte sie zusammen, denn es kitzelte sie sehr. Mit der Rückseite seiner Finger folgte er der weichen Haut weiter zur Mitte, bis er ihren Venushügel und die Lippen darunter ertastete. Sie war zwar noch glatt, aber er spürte, dass sie nicht komplett rasiert war. Ihm ging durch den Kopf, dass das tatsächlich noch von Vorteil sein könnte. Sicher war er nicht, da er zu wenig Erfahrung mit dem hatte, was er plante. Sie stellte ein Bein weiter nach außen, weshalb er dann auch den kleinen Teil ihrer inneren Lippen ertasten konnte, der minimal herausschaute. Er ließ sie gehen, rieb mit dem Daumen über die Finger, die sie soeben berührt hatten. Das leicht glitschige Gefühl verriet ihm, dass sie wohl freudig darauf wartete, dass er sie wieder zu Sachen brachte, die ihre scheinbare Unschuld und Liebenswürdigkeit Lügen strafen würde. Dann nahm er ihre Hüften in die Hände, drehte sie mit dem Rücken zu sich und setzte ihre behutsam die Maske auf.
    
    „Alles dunkel?", fragte er zur Sicherheit.
    
    „Ja, ich sehe nichts mehr", antwortete sie und rutschte die Maske kurz hin und her, damit sie gemütlicher saß.
    
    Er führte sie in das Schlafzimmer zurück, stellte sie vor dem Bett quasi ab.
    
    „Was hast du vor?", fragte sie, zu neugierig, um sich zurückzuhalten.
    
    „Es könnte doch die Freude verderben, wenn ich es jetzt schon verraten ...
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