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Lerchenstraße 78
Datum: 19.10.2026, Kategorien: Voyeurismus / Exhibitionismus
... war. Meine Erlebnisse mit Frau Wörz und Frau Wagner erwähnte ich vorsichtshalber noch nicht. Sie reagierte jedenfalls sehr entspannt auf mein "Outing". Ich musste aber aufpassen, mir nicht sofort wieder irrationale Hoffnungen zu machen, als sie Sätze wie diesen sagte: "Wenn die Mädchen nur wüssten, dass Dein Penis recht groß ist, würden sich sicher alleine aus diesem Grund so einige Frauen für Dich interessieren." "Hast Du denn schon so viele Jungs nackt gesehen, dass Du das beurteilen kannst?" "Das nicht, aber ich schaue mir ab und zu auch mal Pornos an. Auch Hetero-Pornos. Denn der Anblick einer süßen Muschi gefällt mir schon sehr, auch wenn ein Schwanz drinsteckt. Weißt Du, wir Lesben benutzen für die vaginale Penetration Strap-Ons. Das sind ..." "Ich weiß, was ein Strap-On ist", unterbrach ich sie. Als sie mich fragend anschaute, erklärte ich, dass ich auch gerne - und häufig - Pornos schauen würde. Direkt danach brachte sie wieder einen ihrer typisch trockenen Sprüche, bei denen mir die Spucke wegblieb: "Irgendwie schade, dass Du auf Pornos zurückgreifen musst. Also, wenn Du mal wieder zu viel Druck in Deinen Eiern hast, kannst Du auch gerne wieder mal auf mich abspritzen!" "Du willst mich auf den Arm nehmen?!" "Nö. Warum denn nicht? Sozusagen als Freundschaftsdienst!" Die beste "beste Freundin" der Welt, dachte ich bei mir. Anja fuhr fort: "Wir können uns auch gerne mal zusammen Pornos anschauen und gemeinsam masturbieren!" Ich wusste, ...
... dass das von ihr nicht nur ein flapsiger Spruch war, und nahm mir fest vor, bei Gelegenheit auf dieses Angebot zurückzukommen. "Übrigens, Michi, am letzten Samstag im September feiere ich meinen Geburtstag. Du bist herzlich eingeladen! Ich war mir erst nicht sicher, ob Du Dich da wohlfühlen würdest, denn Du wirst nur wenige Gäste kennen. Die meisten sind Freunde und Bekannte aus meiner Lieblings-Bar und entweder lesbisch oder schwul." "Damit habe ich kein Problem! Vielen Dank für die Einladung. Ich komme sehr gerne." In den kommenden Tagen passierte nicht viel. Bei mir war wieder schnöde Handarbeit angesagt. Den Donnerstagnachmittag vor dem Handwerkertermin nutzte ich dann, um ein Geschenk für Anja zu finden und die Bilder von der Kamera auf den PC herunterzuladen. Das dauerte länger als geplant, und so räumte ich noch etwas auf meiner Festplatte auf. Dabei musste ich wohl etwas die Zeit vergessen haben, denn ich wurde durch die Klingel aus meinen Gedanken gerissen. Ich sprang auf, warf einen Blick aus dem Küchenfenster und sah einen Firmen-Sprinter vor der Tür stehen. Die Sanitärfirma war eine gute Viertelstunde zu früh. Als ich die Tür öffnete und sich der Installateur vorstellte, erlebte ich eine Überraschung. Schräg hinter ihm stand ein Mädchen mit kurzen, schwarzen Haaren: Die Tochter von Frau Blank aus dem Zeichenkurs! Während ich mich noch fragte, wie und warum, wurde sie als Auszubildende vorgestellt. Sie legte ihren Finger auf ihre Lippen, und ich verstand. Es ...