1. Lerchenstraße 78


    Datum: 19.10.2026, Kategorien: Voyeurismus / Exhibitionismus

    ... an der Haustür, als sie mich noch einmal ansprach. "Ich soll Ihnen übrigens von allen Teilnehmerinnen des Zeichenkurses einen großen Dank ausrichten. Wir sind alle sehr angetan von den Fotos. Besonders meine Freundinnen freuen sich auf den kommenden Fototermin. Frau Schulte hat zwar abgesagt, aber dafür haben vier Frauen aus dem Zeichenkurs Interesse bekundet. Sie haben also wirklich Eindruck hinterlassen. Aber ich muss sie noch einmal darauf hinweisen, dass hier höchste Diskretion gefragt ist." Sie nahm mein Nicken zur Kenntnis.
    
    Auch als ich am Donnerstag nach Hause kam, stand der Wagen meiner Vermieterin immer noch vor der Garage. Die Haustür war doppelt abgeschlossen, was bedeutete, dass sie nicht zuhause war. Pünktlich um fünf klingelte es dann. Ich drückte den Türöffner für die Haustür und öffnete, nur in meinen Freizeit-Shorts bekleidet, meine Wohnungstür. Daniela stand in ihrer Arbeitsmontur vor mir. Sie lächelte schüchtern. "Du verlierst keine Zeit, oder?"
    
    Ich grinste. "Komm rein!"
    
    "Deine Vermieterin ist doch nicht da, oder? Mir kam nämlich eben der Gedanke, dass es wahrscheinlich nicht so gut ist, wenn sie mich hier sieht. Nachher erfährt meine Mutter noch davon..."
    
    "Darüber würde ich mir keine Gedanken machen. Aber Frau Wörz ist tatsächlich nicht da. Magst Du Dich erstmal duschen?"
    
    "Danke, aber nicht nötig. Heute war ein entspannter Arbeitstag. Außerdem...ich weiß nicht, was Du erwartest, aber ganz ausziehen werde ich mich erstmal nicht..."
    
    "Kein ...
    ... Problem. Deine Entscheidung!" Ein wenig enttäuscht war ich trotzdem.
    
    "Du bist lieb." Sie lächelte nervös. "Oh Mann, ich bin total aufgeregt. Schon die ganze Woche über habe ich gezweifelt, ob das hier eine gute Idee ist. Aber andererseits bekomme ich so eine Gelegenheit wohl so schnell nicht wieder."
    
    Wir machten etwas Smalltalk, und ich erfuhr ein wenig über ihre strenge Mutter. Daniela war ein Einzelkind, das nach der Scheidung überbehütet aufwuchs. In den Augen von Frau Blank waren alle Männer zu nichts Nütze, so wie ihr Ex-Mann, der sie sitzen gelassen hatte. Vor diesem "Übel" meinte sie auch ihre Tochter beschützen zu müssen. Alle ihre Freundinnen redeten schon über ihre ersten Erfahrungen mit ihren Freunden, und so wurde sie immer neugieriger und neidischer. Ich fragte nochmal nach, ob sie wirklich ihre ersten sexuellen Erfahrungen mit mir haben wollte (auch wenn noch nicht klar war, wie weit sie gehen wollte), und nicht etwa doch auf "normalem" Wege mit einem Jungen, für den sie auch etwas empfand. Aber sie war sich ihrer Sache sicher.
    
    Während meine Kommilitonin Anja sehr selbstbewusst war und eher die Figur einer Radfahrerin oder Turnerin hatte (sportlich, aber weder zu muskulös noch zu dünn), kam mir bei Daniela spontan eine zierliche Japanerin in den Sinn. Ihre unsichere und verletzliche Ausstrahlung dagegen erinnerte mich irgendwie an diese junge Frau, deren Musikvideo ein paar Jahre zuvor auf MTV in Heavy Rotation lief. Ich konnte mich nicht mehr an den ...
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