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Milfy Way
Datum: 24.10.2026, Kategorien: Verführung
... du ja bis dahin noch ein wenig Zeit für mich." "Genau deshalb rufe ich dich ja an. Ich wollte mich bei dir bedanken und dich in ein schönes Restaurant einladen." "Warum nicht bei dir zu Hause? Du bist doch so ein guter Koch!" "Aber dann habe ich ja kaum Zeit für dich!" "Hinterher schon!" "Gut, Sandra. Wann hast du denn Zeit? Übermorgen Abend? Achtzehn Uhr?" "Perfekt." "Gut, dann lasse ich mir was einfallen!" "Ich freue mich, Piere." "Tschüss Sandra." Ich beendete das Gespräch. Mein Herz machte einige bemerkenswerte Hüpfer. 'Hoppla', sagte ich zu mir. 'Hui', sagte die da unten. 'Krieg ich endlich seinen ...!' 'Wag es ja nicht!', sagte ich zu ihr. Aber irgendwie ahnte ich schon, dass sie gewinnen würde. Viel schlimmer: ich traf Vorbereitungen. Kaufte einiges ein. Selbst belügen leicht gemacht! Als der Tag heran war, machte ich mich schön zurecht. Schminkte mich. Nicht zurückhaltend, sondern total aufreizend. Fast so wie eine Dame aus einem Porno, von denen ich mittlerweile einige gesehen hatte. Und dann fuhr ich los. Es war gar nicht so einfach. Aber dann hatte ich mich dran gewöhnt und kam unfallfrei an. Ich stieg aus und stolzierte zur Tür mit meinen waffenscheinpflichtigen High-Heels. Ich klingelte. "Hallo Sandra ooooh ... du siehst ja ...." ------------------------------------------ Teil26: Is it Big? "Umwerfend aus?" Ich lachte kurz auf. "Das hoffe ich doch. Darf ich reinkommen?" "Ach ja." Piere, der vor lauter Staunen den Weg ...
... versperrt hielt, ging zur Seite. "Du siehst heute fast genau so aus wie damals beim ersten Treffen. Was heißt fast, viel besser als damals!" "Endlich mal wieder ein Lob!" "Na klar doch Sandra! Wirklich umwerfend! Komm, setz dich, Liebes." Piere hatte den Esstisch schön gedeckt. Es war der gleiche Tisch wie damals, allerdings war der damals ausgezogen und dieses mal war er viel kleiner, und man konnte intimer zusammensitzen. "Was möchtest du trinken? Wein, Bier?" "Nee, Wein ist schon gut. Erst mal einen Weißwein. Such du aus." Piere verschwand kurz in die Küche und kam mit einer Flasche wieder, goss ein. Wir stießen an. "Wie geht's dir, Sandra?" "Du meinst, wie es mir als Witwe geht?" "Ja, genau das. Denkst du noch oft an Uwe?" "Ja. Meistens ist das Wort Mistkerl dabei. Oder irgendwas anderes mieses." "Und emotional? Was sagt dein Gefühl?" "Na was schon? Leere. Aber auch neue Möglichkeiten. Ich bin jetzt vögelfrei. Ähm, vogelfrei meinte ich natürlich." Ich spürte, wie ich rot wurde. Und zwar Puterrot in der schrill dunkel leuchtenden Variante. War ich das, oder sie? Ich merkte schon längst, dass sie wieder ein Eigenleben entwickelte. Piere sagte dazu nichts, lächelte die Gedanken die er jetzt wahrscheinlich hatte, einfach weg. "Ja, ist nicht einfach, wenn der Partner einfach so verschwunden ist von einem Tag auf den anderen." "Bei dir ist es ja auch nicht anders!" "Aber Evelyn ist ja noch da!" "Ist sie das wirklich, ja? Piere, du musst dich ...