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Milfy Way
Datum: 24.10.2026, Kategorien: Verführung
... Ein Ratsch. Meine Hände waren auf dem Rücken gefesselt. "Rein da!", befahl er, und meinte den Hauswirtschaftsraum. Ich hatte keine Wahl. Er zog aus seinem Rucksack einen Kabelbinder, brachte mich zu Fall, und zurrte mit dem auch meine Beine zusammen. Nun war ich maximal gefesselt. Er suchte irgendwas in den herumliegenden Sachen. Diesen Raum hatte er also auch schon durchsucht. "Was suchen sie denn? Ich hab hier kein Geld! Auch kein Gold!" "Einen Datenträger. USB Stick, Speicherkarte, mobile Festplatte. Wo haben sie das?" Jetzt war erkennbar, er sprach zwar fehlerfrei deutsch, hatte aber einen leichten russischen Akzent. "Der lag doch neben dem Laptop. Was wollen sie denn damit?" "Da war das Gesuchte aber nicht drauf!" "Mehr hab ich aber nicht." Angesichts meiner hilflosen Situation war meine Stimme total weinerlich geworden. "Und die Sachen von deinem Mann?" "Da war nichts dabei. Außerdem ist der tot." "Weiß ich! Wo sind seine Sachen?" "Scheibtisch links. Die sind alle in dem Holzkästchen!" Er entschwand, man hörte es eine Weile wühlen, und dann kam er mit der Kiste wieder und kippte die vor mir auf den Boden aus. "Das ist doch alles nur Müll! Wo sind die Daten?" "Ich habe keine Daten! Uwe ist ganz plötzlich verschwunden und seit dem war er nicht mehr hier gewesen! Alles was ich noch von ihm habe war in der Kiste! Warum glauben sie mir nicht? Wenn hier was gewesen wäre hätte die Polizei das bei der Hausdurchsuchung gefunden!" "Sie hatten ...
... eine Hausdurchsuchung? Wieso?" "Weil die dachten, ich hätte was mit den Drogen zu tun!" "Welche Drogen?" Das war ja interessant. Der kannte also Uwe, wusste aber von dem Drogentransport nichts. Vielleicht könnte ich mir das zu Nutze machen. "Er war bei der Mafia! Wenn die das mitkriegen ist ihr Leben keinen Pfifferling mehr wert!" Im gleichen Moment wurde mir bewusst, dass ich mich gerade selbst in große Schwierigkeiten gebracht hatte. Das war ja wie eine Auforderung dafür zu sorgen, dass die Mafia nichts davon erfährt, und das ging ja nur, indem er mich dauerhaft ausschaltet. Ich biss mir auf die Zunge. Ich war ein einer Sackgasse. Dann hatte ich aber auf ein mal eine Idee. "Ich habe den im Garten vergraben! Hinten beim Gartenhaus. Im Dahlienbeet. In einer Kaffeedose." Natürlich war das gelogen, aber ich musste Zeit gewinnen. "Schlüssel hängt im Flur und ein Spaten ist im Gartenhaus." "Diese Mafiatypen kennen mich doch gar nicht!" Da hatte er wohl recht. Aber wiedererkennbar war er schon. Er hatte ein kleines Ankertattoo auf dem rechten Handgelenk. Ich prägte es mir gut ein, achtete aber darauf dass er meinen Blick nicht sah. Er schaute mich skeptisch an, blickte zu den aus den Regalen herausgestürzten Kisten, suchte dann was, fand es. Es waren ausrangierte Geschirrtücher, von mir als Putzlappen verwendet. Ich ahnte, was er damit vor hatte. "Bitte nicht!", flehte ich ihn an. "Schnauze!" Er stopfte mir einen davon in den Mund, ein anderes band er um meinen Kopf, ...