1. Milfy Way


    Datum: 24.10.2026, Kategorien: Verführung

    ... antworten.
    
    "Machen sie das immer so? Männer vom Strand abschleppen?"
    
    "War kein Abschleppen. Zur Gesellschaft beim Essen verführt trifft es schon besser."
    
    "Puhhh, ich dachte schon..."
    
    "Wäre es schlimm, wenn es auch noch dazu kommt?" Er bekam große Augen. "Außerdem darfst du gerne du sagen. Sonst fühle ich mich so alt. Reicht ja schon, das ich das bin. Was denkst du?" `
    
    "Weiß nicht. 28?"
    
    Ich lachte. "Hast du jetzt von deiner Schätzung die obligatorischen 10 Jahre abgezogen, damit die Frau, also ich, nicht beleidigt ist?"
    
    "Sie sind .. ich meine, du bist 38?"
    
    "Nein. Ich bin 43."
    
    In diesem Moment fiel sein Blick auf meine Hand. "Hat dein Mann nichts dagegen, wenn du hier mit anderen Männern essen gehst?"
    
    "Bestimmt nicht. Er ist tot."
    
    "Oh, das tut mir leid. Warum dann der Ring?"
    
    "Ich lasse ihn oft als Schutz drauf. Dann wird man nicht so oft angequatscht."
    
    "Passiert das sonst oft?"
    
    "Ja, ich bin ja eine Milf", sagte ich, und griente dabei. "Außerdem haben die dann das falsche Alter."
    
    "Was ist denn das falsche Alter?"
    
    "Na, so in meinem Alter oder älter, oder gar viel älter."
    
    "Du verabredest dich nur mit jungen Männern? Warum das denn?"
    
    "Nicht nur, aber sie sind pflegeleichter. Ich glaube, du auch."
    
    "Ich wurde noch nie gepflegt!" Das kam wie aus der Pistole geschossen.
    
    "Du bist verwirrt, oder?"
    
    Er schaute mich mit großen Augen an, und sagte dann: "Nein. Ich habe Angst."
    
    "Aber wovor denn?"
    
    "Zu Versagen, irgendwas ...
    ... falsch zu machen."
    
    Ich lachte. "Du machst dir da einfach zu viele Gedanken. Das was zu tun ist, findest du in keinem Ratgeber. Das findet du hier!" Ich zeigte auf sein Herz. "Lass es einfach laufen. Achte auf dein Gegenüber. Bremst er, oder forciert er? Weißt du, selbst ich weiß vorher gar nicht, was ich am liebsten möchte. Mal will ich zärtlich, und mal wild."
    
    "Oh Gott!", sagte er. "Reden wir hier tatsächlich über Sex?" In diesem Moment kam unser Essen.
    
    "Guten Appetit", sagte der Kellner. Ich griente, der Kellner auch, denn das vorher musste er gehört haben.
    
    "Lass es dir schmeckten. Mach dich zum scharfen Mann", sagte ich. Während wir aßen, erzählten wir nicht. Ich sah, dass es ihm mundete, aber ein wenig hatte er doch mit dem Pfeffer zu tun, welches zwar die mildeste Variante von Pfeffer war, aber trotzdem nicht so ohne ist.
    
    "Puh, jetzt bin ich ein feuerspeiender Drache", sagte er anschließend.
    
    "So mag ich es", sagte ich. "Sei mutig." Er fauchte und machte dazu eine komische Handbewegung. "Genau. So hab ich es gerne."
    
    "Wie oft machst du das denn?"
    
    "Was? Mit unbekannten Männern essen gehen?" Er nickte. "Oft. Fast immer wenn ich hier bin. Muss ja schließlich was essen."
    
    Er prustete und schaute mich an, als ob ich vom Mars oder von der Venus komme. "Nun schau nicht so, als wäre ich krank. Und selbst wenn ... ich habe gelernt, damit zu leben. Im medizinischen Sinne bin ich also austherapiert, wie man so schön sagt, aber das Gute ist, ich kann damit ...