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Milfy Way
Datum: 24.10.2026, Kategorien: Verführung
... ZUM REDEN! Sandra'. Es dauerte keine Minute, dann kam: 'Klar doch! Wann und wo?'. Ich schrieb: 'Rathausmarkt. 17 Uhr'. 'Warte! Bin schon fast da', kam zurück. Hä? Ich schaute auf die Uhr. Es war 17:05. Es war somit bereits viel später, als ich dachte. 'Sorry, in 40 Minuten', schrieb ich. Gleich danach ärgerte ich mich. Ich hätte so keine Zeit, mich zurecht zu machen. Ein kurzer Blick in den Spiegel sagte mir: keine Chance. So fuhr ich einfach los und kam mit nur fünf Minuten Verspätung dort an. Das war die Zeit, die ein Mann bei einer attraktiven Frau erwarten müsste. Mindestens! Von der attraktiven Frau war ich momentan zwar meilenweit entfernt, aber das konnte Julian ja nur erahnen. Da stand er schon, mitten auf dem Platz. Ich ging auf ihn zu. Sein Gesichtsausdruck war erfreut, aber auch besorgt. "Sorry für die Verspätung", sagte ich. "Ich glaube, du hast momentan ganz andere Sorgen", sagte er, umarmte mich, löste sich von mir und schaute mich eindringlich an. Dann ein kurzes Lachen. "Ich hoffe du weißt, dass du momentan ein Bild des Jammers bietest." ------------------------------------------ Teil8: Nachspielzeit. Spielstand: 0:3 "Weiß ich", sagte ich in einem vermutlich etwas pikierten Tonfall. "Das war jetzt nicht bös gemeint", sagte Julian. "Ich kann mir vorstellen, wie du dich jetzt fühlen musst." "Kannst du nicht!", sagte ich. Mein Tonfall musste sich anhören wie voll geladen. Julian war klug genug, darauf nicht zu antworten, und fragte: ...
... "Wollen wir irgendwo hingehen?" Ich lachte schrill auf, weil ich kurzzeitig belustigt war, und sagte: "Wir sind doch schon im Irgendwo!" Der Gesichtsausdruck von Julian war goldig! Dann setzte ich aber hinterher: "Gerne. Ein Café?" Julian zeigte in Richtung Alsterarkaden. Da schien er was zu kennen. Es waren nur etwa 100 Meter. Kaum im Café drin, empfing mich Kaffeeduft. Ich bekam Zahn. Und Hunger. Ich glaube, ich war auch ziemlich dehydriert. Wir setzten uns an einen freien Tisch. "Du solltest besser einen großen Kaffee nehmen", sagte Julian. "Bestimmt hast du allerhand Flüssigkeit über deine Augen ausgeschieden." "Du hast Recht. Ist ja nicht zu übersehen", antwortete ich. "Ich kenne das", sagte Julian. "Du weißt ja, ich hatte auch schon eine längere Beziehung, die in die Brüche gegangen ist." "Na gut", sagte ich. Und schob hinterher: "Nein, ist nicht gut. So etwas ist nie gut." "Ist es auch nicht. Wird nie wieder gut", sagte Julian. "Wie schlimm ist es?" In dem Moment kam die Kellnerin und nahm unsere Bestellung auf. Sie war jung, sah klasse aus und hatte eine angenehme, warme und weiche Stimme. Ich erwischte mich, wie ich ihr hinterher sah. Man müsste wieder zwanzig sein, kam mir in den Sinn. Julian hatte dagegen nur Augen für mich. Keine raubtierhaften Augen. Mitleidige Augen. "Viel schlimmer", sagte ich. "Ich hab das Video gesehen. Es ist Evelyn." Von Julian erntete ich nur einen verständnislosen Blick. "Die andere Person auf dem Video. Es ist ...