1. Milfy Way


    Datum: 24.10.2026, Kategorien: Verführung

    ... Evelyn."
    
    "Was? Oh NEIN!" Nicht nur in seiner Stimme, auch in seinen Augen zeigte sich jetzt pures Entsetzen.
    
    "Ist aber so!"
    
    "Und wie bist du an das Video gekommen?" Er schaute mich ungläubig an.
    
    "Über Piere."
    
    "Und das hat er dir einfach so gegeben?" Julian sah noch mehr zweifelnd aus.
    
    "Einfach nicht." Ich machte eine Sprechpause, um die Wirkung meines nachfolgenden Satzes zu steigern. "Ich habe ihn erpresst!"
    
    "Erpresst? Womit hast du ihn denn erpressen können? Hast du ihn gestalkt? Hat er eine Affäre?" Ich antwortete nicht. In Julians Gesicht, genauer gesagt in seinem Mienenspiel, gab es eine interessante Wandlung. Es spiegelte vermutlich seine Gedanken wieder. "Jetzt weiß ich! DU bist seine Affäre!"
    
    "Ich? Quatsch. Mit Piere hab und hatte ich nichts. Obwohl man ja sagt ..."
    
    "Was sagt man denn so?"
    
    Ich schaffte es ein wenig zu lächeln. "Dass er gut ausgestattet sein soll."
    
    Julians Gesichtsausdruck war goldig. "Und was war bei mir?"
    
    "Keine Ahnung. Ich war betrunken und hatte nicht so drauf geachtet. Ich hatte mich mehr auf mein Gefühlsleben konzentriert, auf das große Ganze."
    
    "Und wie war das große Ganze?"
    
    Ich überlegte. "Toll, aber falsch. Wegen Wiederholungsgefahr nicht zur Nachahmung empfohlen."
    
    Julian lachte auf. "Ich hatte gehofft und gleichzeitig befürchtet, dass du so etwas sagst. Und was ist denn nun mit Uwe? Und Evelyn?"
    
    "Na was schon? Er weg, sie weg! Durchgebrannt, und zwar vermutlich miteinander."
    
    "Also ich habe ...
    ... keinen Plan warum er das gemacht hat. Es ging uns allen doch gut in der Firma, ihm ging es gut, das Geld hat sicher auch gestimmt, das Betriebsklima war gut. Mit dem bisschen Geld kommt er doch nicht weit. Dafür alles aufgeben?"
    
    "Hormone?", wendete ich ein.
    
    Julian lächelte. "Ich hab auch welche."
    
    "Halt sie in Schach!", sagte ich.
    
    "Ich versuche es", sagte Julian. Er griente dabei nicht, sondern schaute irgendwie traurig, und ich reimte mir zusammen, dass es ihm sehr sehr schwer fiel, was ich verstehen konnte, da es mir genau so ging.
    
    "Und er hat das Geld wirklich von den Firmenkonten geklaut?" Ich versuchte das Thema von der Sexsache wegzubringen.
    
    "Ich hab's mit eigenen Augen gesehen auf der Kontoübersicht mit den Abbuchungen."
    
    "Kann man das denn einfach so machen?"
    
    "Einfach ist das nicht. Erstmal geht das nur dort von Ort aus über die feste IP des Standleitungsrouters. Und ab fünfzigtausend pro Einzelposten würde das Kontrolling eine Infomail bekommen. Daher wurde das in ganz vielen Einzeltranchen überwiesen. Hat bestimmt Stunden gedauert."
    
    "Und das konnte Uwe mit seiner Berechtigung machen?"
    
    "Alleine nicht. Er hatte Hilfe. Man braucht dazu ein Handy mit einer besonderen App und die Pin dazu. Die Person die das Handy und die Berechtigung vorher hatte wurde später aufgefunden. Er wurde unter Drogen gesetzt. KO Tropfen."
    
    "Wird man da nicht eher müde und dann bewusstlos?"
    
    "Schon, aber in kleiner Dosis wirkt es euphorisierend. Und aphrodisierend. ...
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