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Milfy Way
Datum: 24.10.2026, Kategorien: Verführung
... verheiratet. Noch. Und außerdem ...." "Bin ich jünger. Zu jung für dich. Viel zu jung", vervollständigte Julian meinen Satz. Leider genau so, wie ich ihn hätte sagen wollen. "Und dennoch gab es Gestern. Warum kann es denn kein Heute geben? Oder Morgen?" Ich lächelte. Vermutlich wieder etwas gequält. "Weil es kein Übermorgen gibt." "Das gibt es doch aber auch noch!" "Du weißt genau wie ich das meine. Das mag vielleicht eine Weile gehen. Aber irgendwann kommt eine Jüngere. Schönere. Mit besserer Figur." "Ich glaube, du hast keine Ahnung, wie toll deine Figur ist, Sandra. Deine Kurven sind atemberaubend. Dein Lächeln ist bezaubernd. Selbst jetzt, in dieser Situation mit den vielen Problemen. Deine Lippen sind so sinnlich, man möchte darin versinken. Und in deinen Augen möchte man ertrinken. Im Ozean deiner blauen Augen." Ich lachte schrill auf und blickte mich um. "Was ist?", fragte Julian. "Meine Augen sind braun! Und hier wird jetzt nicht etwa heimlich ein Schmonzetten-Liebesfilm gedreht? Mit uns in der Hauptrolle?" Jetzt musste sogar Julian lachen. "Ich gebe zu, es war ein wenig schwülstig. Aber es ist die Wahrheit." "Julian, das geht so nicht!" Ich spürte aber deutlich, dass mein kleines Biest da unten andere Pläne hatte. Zumindest heute. Im Feuchtgebiet war schon wieder eine Überschwemmung. "Irgendwann ist der Zauber vorbei, du suchst dir eine andere, und dann aus die Maus. Das könnte ich nicht ertragen." Ich machte eine kleine erzwungene ...
... Sprechpause, da Julian nichts dazu sagte. "Und ich mag dich auch. Nein, das ist der falsche Begriff. Du gefällst mir auch." "Du wolltest wohl sagen, du bist scharf auf mich. Zumindest heute." Mann, wie schaffte der das nur, so hinter meine Fassade zu schauen? Dabei hatte ich mir doch alle Mühe gegeben, mir nichts anmerken zu lassen. Ich versuchte abzulenken. "Du hast nichts gegessen. Willst du nicht auch einen Kuchen essen? Der Baiser war sehr lecker." Julian griente jetzt. "Ich will einen süßeren Kuchen. Dich!" Ich spürte regelrecht, wie mir die Röte zu Kopf stieg. "Ich ... ich", stammelte ich. "Du kommst jetzt mit mir!", sagte Julian. So, als stünde das felsenfest im Raum. Er winkte nach der Bedienung. "Ich möchte zahlen!" Die Kellnerin kam und kassierte. Wieder nahm ich wahr, dass Julian dabei nur Augen für mich hatte, obwohl die Kellnerin viel attraktiver war. Könnte da wirklich was dran sein mit meiner Wirkung auf Männer? Also, auf manche Männer? "Soll ich dich nach Hause fahren?", fragte ich. "Ja, gerne. Ich bin im Liebesrausch, und betrunken darf man kein Auto fahren." "Spinner", sagte ich. "Bist du mit dem Auto hergekommen?" "Nee, mit der S-Bahn." "Na, ich will mal nicht so sein. Wo wohnst du noch mal? Der Alkohol letztens war wohl doch ein wenig zu viel." "Ich kenne den Weg. Ich lotse dich hin." "Na gut!" Während der Fahrt fragte ich ihn ein wenig darüber aus, was er in der Firma so den ganzen Tag macht. Ich fand es ein wenig langweilig. ...