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Milfy Way
Datum: 24.10.2026, Kategorien: Verführung
... sich mit mir einige gefertigte Stücke an. Diese waren gut gelungen. Zwischendurch ging ich mal raus und gönnte mir ein spätes Frühstück. Und dann blieb ich bis zu einem frühen Feierabend. Endlich wieder ein normaler Tag, wenn man so einen Tag nach diesen Ereignissen und ohne Uwe so nennen konnte. Gegen 16 Uhr war ich zu Hause. Ich wollte noch einmal alles reflektieren, wurde aber durch die Haustürklingel gestört. Ich öffnete. Piere. Er sah tieftraurig aus und hatte dunkle Augenringe, sah auch müde aus. "Komm rein Piere. Weißt du es schon?" "Was soll ich denn wissen?", fragte Piere zurück, folgte mir aber erst mal. "Warst du schon zu Hause?", fragte ich. "Ja. Aber Evelyn ist immer noch nicht da." Ich zeigte auf einen Sessel und Piere setzte sich hinein. "Cognac?", fragte ich, und Piere nickte. Ich goss uns zwei Gläser ein. Das sollte mich später noch retten. "Cheers", sagte Piere, wir stießen an. Piere hatte sein Glas in Nullkommanichts ausgetrunken, ich brauchte etwas länger. Ihm schenkte ich gleich nach. "Macht Evelyn das öfters? War sie schon mal weg?" Pieres Augen wurden traurig. "Sie war mal mit einem Surflehrer durchgebrannt in einem Urlaub an der Cote d'Azur, aber nach einem halben Tag war sie wieder da." "Und da hast du nicht Schluss gemacht?" Piere zuckte die Schultern. "Ich liebe sie halt. Was soll ich denn nun wissen, was du weißt?", fragte Piere. Ich biss mir auf die Lippen, kämpfte lange mit mir. "Evelyn ist die zweite Person auf ...
... dem Video!" Piere fiel zusammen. "Nein! Nein, das kann nicht sein!" "Es tut mir leid, Piere! Leider doch! Schau dir das mal auf einem PC an!" Ich zog Piere vom Sessel hoch zum Computerplatz, und startete den Film. Piere ließ ihn ein paar mal laufen. "Du hast Recht", sagte er. "Ihr habt Uwe nicht gefunden, oder?" "In Marseille ist er nicht mehr. Wir haben zwei Detekteien beauftragt!" "Aber Evelyn haben die nicht gesucht, oder?" "Nein. Ihr Verschwinden hatte ja nichts mit der Firma zu tun. Dachte ich jedenfalls." Man sah regelrecht die Gedanken in ihm kreisen. "Sandra, mach dir nichts vor. Du weißt doch jetzt, dass sie bei ihm ist. Die sind miteinander durchgebrannt!" "Wie kannst du da so ruhig bleiben?!" Fast schrie ich ihn an. "Bin nicht ruhig. Ich muss kühlen Kopf bewahren." "Und nun? Was machen wir, Piere?" Wieder zuckte Piere mit den Schultern. Dann wurde unsere Konversation durch einen Anruf gestört. Er kam von einer gespeicherten Nummer. Heidi Siebert von unserer Bank. Ich ahnte Schlimmes. "Herr Neuhaus? Hier ist Heidi Siebert von der Bank. Es geht um ihren Hypothekenkredit." "Ich bin es, Sandra Neuhaus. Was ist denn damit?" "Nun, das ist etwas ungewöhnlich, deshalb wollte ich nachfragen, ob alles in Ordnung ist." "Was ist denn ungewöhnlich, Frau Siebert?" "Na, normalerweise überweist man dem Bauunternehmen oder dem Generalunternehmer ja in Tranchen je nach Baufortschritt, aber hier wurde alles mit einmal überwiesen." Ich ...