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Milfy Way
Datum: 24.10.2026, Kategorien: Verführung
... beides hin. Sie seufzte. "Dann will ich mal Bericht erstatten. Die Polizei hat die Sache mit den Hotels und den falschen Anmeldungen, die Tätlichkeit in Wien, die Drogensache, die du schon kennst, die Kartenzahlung für deinen Mann und seine Geliebte, und eine ganze Menge merkwürdiger Kontobewegungen mit viel Geld. Von eurem Konto, und einen Anruf von deinem Mann zu dir wenige Tage vor seinem Tod. Mit anderen Worten: eigentlich nichts." Ich atmete auf. "Klingt gut, oder?" "Ja, trotzdem sollten wir uns eine Legende zurecht legen. Eine möglichst schlüssige. Gibt's denn noch eine Lebensversicherung?" "Ja, über 80000 Euro. Und Festgeld, auch so viel." "Für dich sind das Peanuts, oder?" "Ist schon 'ne Menge Geld. Aber unbedingt nötig? Nein. Hab ja auch meinen Laden, die Ferienunterkünfte, mein Haus. Aber es hilft mir natürlich, über die Runden zu kommen, jetzt, wo Uwes Gehalt fehlt." "Na dann. Könnten die bei einer Hausdurchsuchung denn was finden?" "Du meinst, die kommen wirklich hier her?" Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht. "Nicht jetzt. Bevorzugt stehen die um 5.30 vor der Tür. Und ich denke schon, dass die kommen. Sie haben ja nahezu nichts, aber sich jetzt an dir festgebissen." "Mist. Muss ich die dann reinlassen?" "Leider ja. Aber da bin ich ja noch nicht da. Du hast auf jeden Fall das Recht, einen Zeugen dabei zu haben. Das sollte dann möglichst ich sein oder ein anderer Anwalt. Du musst die also bitten, mit der Ausführung zu warten, bis ich ...
... oder jemand anders da ist. Was heißt bitten, auffordern!" "Gut. Also was habe ich in Wien gemacht?" "Wie bist du denn auf Wien gekommen?" "Ich hatte bei Piere, also dem Chef von Uwe, einen Telefonanruf abgenommen und obwohl niemand nichts gesagt hatte konnte ich die Haltestellenansage vom Wiener Stephansplatz hören. Dann bin ich in der Hoffnung dort Uwe zu finden hingefahren, und als ich Evelyn ohne Uwe gesehen habe bin ich voller Wut auf sie los!" "Entspricht das der Wahrheit? War das alles? Dann ist die Geschichte ok." "Ja, das ist die Wahrheit. Die dortige Polizei hatte mich da ja festgenommen und verhört, mich dann aber wieder freigelassen. Und was habe ich in Zürich gemacht? Wie kam es dazu?" "Du bekamst Besuch von jemanden, den du nicht kennst. Der hat dir gesagt, dass dein Mann in Zürich in diesem Hotel ist. Dann bist du da hingereist." "Und was ist mit der Sache mit meinem ... ähm ... Sohn? Es ist der Nachbarsohn, und hat mir ein wenig geholfen. Er kennt sich super gut mit Computern aus und kann hacken." "Das war ein Privatdetektiv, den du beauftragt hast, zum Schutz." "Nico? Das ist ein Jüngling, untrainiert und noch ziemlich grün hinter den Ohren." "Dann war es halt ein Anwalt. Oder Jurastudent." "Das könnte passen. Wart mal, ich habe eine andere Idee: Ich habe einen Callboy gebucht der mich begleitet hat in der Hoffnung, meinen Mann mit ihm eifersüchtig zu machen." "Du bist genial!" "Und dann?" "Du hast versucht deinen Mann ...