-
Auf keinen Fall gibt es meine Zustimmung
Datum: 30.10.2026, Kategorien: 1 auf 1,
... habe, wie sehr ich dich gedemütigt habe und ich weiß auch, dass es eigentlich keine Entschuldigung dafür gibt. Aber ich hoffe, ich hoffe sehr, dass du mir noch einmal eine Chance gibst, dir zu beweisen, dass ich dich liebe und du der Mann meines Lebens bist. Ich warte auf dich und bitte dich inständig, komm zurück zu mir. Gib mir noch eine Chance. Ich liebe dich wirklich. Deine hoffentlich noch Frau" Den Brief habe ich, da ich immer noch nicht weiß, wo er sich derzeit aufhält, in der Reha-Einrichtung abgegeben, in der Markus jeden Tag trainiert. Sie haben mich zwar komisch angesehen, aber versprochen, den Brief ihm zu geben. Zu Hause war dann der nächste Tiefschlag da. Markus muss da gewesen sein und Sachen geholt haben. Auf dem Küchentisch lag ein kleiner Zettel. "Brauche Zeit. Muss viel nachdenken. Melde mich. Markus" Ich saß in der Küche und heulte. Immer wieder fragte ich mich, wie ich nur so blöde sein konnte und diesen Mist verzapfen. Zwei Tage später traf ich beim Einkaufen Sofie und ihren Bruder und hatte eine kurze, aber heftige Auseinandersetzung zunächst mit Roland, der mich stürmisch begrüßen wollte und dafür eine geklebt bekam und dann sein wirkliches Gesicht zeigte und mich als Schlampe bezeichnete und dann kam seine Schwester, meine angebliche Freundin und begann wieder über meinen Mann zu lästern. "Halt ja die Klappe. Mit eurer Hilfe bin ich so tief in die Scheiße geraten. Habe ich wahrscheinlich meinen Mann verloren und was machst du. ...
... Weiter lästern, weiter meinen Mann schlecht machen. Ich danke dir dafür, meine Freundin. Geh mir ja aus dem Weg. Verschwinde." Nachmittags rief Clara an und war ganz kleinlaut. Ich sagte ihr, dass ich das mit unserer Freundschaft überdenken muss. Das lange Warten begann. Was ich nicht wusste und auch erst viel später erfuhr, war, dass meine Mutter Markus anrief und er nach einigen Bedenken bei ihnen war und sie lange miteinander gesprochen haben. Ich war wieder arbeiten. Funktionierte so la, la, saß Abends in unserer Wohnung und weinte mich fast jeden Abend in den Schlaf. Zu Beginn meines Alleinseins hatte ich mich ein-, zweimal richtig betrunken. Jetzt trank ich Wasser, denn noch weiter abrutschen wollte ich nicht. Langsam wurde ich traurig, verlor die Hoffnung und stellte mir die Frage, wie es alleine weiter gehen soll. Ich kam nach einem kleinen Einkauf nach der Arbeit zurück und mir fiel die Einkaufstasche aus der Hand. In der Küche saß mein Mann und er lächelte. Meine Beine versagten und ich musste mich am der Arbeitsplatte festhalten. Markus stemmte sich hoch und kam auf zwei Krücken gestützt auf mich zu, lehnte sich an die Küchenzeile und meinte nur. "Komm her." Ich warf mich fast in seine Arme, wagte ihn nicht zu küssen und legte nur meinen Kopf an seine Schulter und heulte schon wieder. Mein Körper zitterte und ich konnte nicht sprechen. Vielleicht war es auch gut so, denn Worte hätten diesen Augenblick eventuell kaputt gemacht. So heulte ich sein ...