1. In den Buchten Sardiniens [blnk] 05


    Datum: 01.11.2026, Kategorien: Inzest / Tabu

    ... es doch dunkel... und der Lärm der Zikaden übertönt alles!...“
    
    „Der Nachbar lässt seine Gaslaterne die ganze Nacht brennen. Das Licht scheint durch euer Außenfenster und wirft Papas und deinen Schatten an die Wand zu unserem Innenzelt.“
    
    Timon bemerkte, dass sich Mamas Wangen dunkelrot verfärbten. Nach einer Pause wollte sie wissen:
    
    „Du meinst, du hättest an den Schatten gesehen, dass wir?...“
    
    „... dass ihr Liebe macht“, würgte Timon hervor.
    
    „Wann hast du uns gesehen?“ fragte Margot unsicher.
    
    „Jede Nacht, Mama“, antwortete Timon zerknirscht, doch dann fasste er sich und sagte:
    
    „Ist doch nichts dabei, schließlich bin ich erwachsen. Ich weiss doch, dass auch Eltern miteinander schlafen.“
    
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    „Das ist mir ja so peinlich“, seufzte Margot, „wir werden das ändern müssen, Paul und ich...“
    
    Sie atmete tief durch, zeigte wieder einen Hauch ihres Lächelns und kicherte:
    
    „Jetzt verstehe ich, dass du auf einmal ein solches Interesse an deiner Mama hast, wenn du mir jede Nacht zuguckst...“
    
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    „Soll nicht mehr vorkommen, Mama“, murmelte Timon reumütig.
    
    „Das muss dir nicht leid tun“, lächelte Margot und tappte ihrem Sohn auf den Oberschenkel, „ich glaube, wir Eltern sind es, die sich an der Nase nehmen sollten. Ich weiß nicht, was mit Paul und mir ist. Seit wir auf Sardinien sind, fühlen wir uns prächtig... die Ferien, die Sonne... na gut, ich bin froh, dass wir darüber gesprochen haben. Wir vergessen einfach, was geschehen ist, und...“
    
    Margot ...
    ... neigte sich zu ihrem Sohn und raunte ihm zu:
    
    „... natürlich behalten wir unser süßes Abenteuer heute Morgen für uns.“
    
    „Schon gut, Mama“, antwortete Timon. Er war erleichtert, als er sah, dass seine Mutter nicht wirklich böse auf ihn war. Sie blätterte in ihrer Zeitschrift und flüsterte ihm augenzwinkernd zu:
    
    „Und ich werde Paul nicht sagen, dass du uns beobachtet hast. Warum auch? Irgendwie gefällt mir die Idee, dass mein neugieriger Sohn...“
    
    Timon nickte mit hochrotem Kopf und wandte sich wieder seiner Lektüre zu.
    
    ***
    
    Am Abend machten Paul und Margot einen Spaziergang am Meer. Es war bereits am Eindämmen, als sie sich am menschenleeren Strand auf den Rand eines verlassenen Gummiboots setzten.
    
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    Schweigend blickten sie auf die gekräuselten Wellen, die ans Ufer spülten, bis sich Margot räusperte:
    
    „Du Paul, ich glaube, wir müssen reden.“
    
    „Tun wir doch die ganze Zeit, meine Liebe“, antwortete er und küsste seine Frau auf die Wange.
    
    []
    
    „Ich meine, wegen letzter Nacht...“
    
    „Ich freue mich schon auf die nächste, mein Täubchen“, turtelte Paul und küsste seine Frau erneut.
    
    „Timon hat mir gesagt“, seufzte Margot, „ich meine, er hat's irgendwie nur angedeutet... was ich sagen will, Paul, er hat mitgekriegt, was in unserem Schlafzelt passiert.“
    
    „Ach ja?“ gab sich Paul erstaunt und dachte daran, was ihm Lisa in der Dusche erzählt hatte.
    
    „Ja“, fuhr Margot weiter, „das Licht vom Nachbarn wirft unsere Schatten an die Zwischenwand. Wenn Timon wach ...
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