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Die Nanny 04
Datum: 01.11.2026, Kategorien: Reif
... schon auf das Buch was sie mit eingepackt hatte, vielleicht gab es ja die Gelegenheit noch etwas zu schmökern. Als sie ihre Wohnung verließ hatte sie noch jede Menge Zeit. Aber sie hatte geplant in ihrem Lieblingscafe noch einen Stopp einzulegen, einen Latte Macchiato oder auch zwei zu trinken und eine Kleinigkeit zu essen. Und sie liebte es einfach, nur da zu sitzen und die Menschen zu beobachten. Dazu versteckte sie ihre Blicke gern hinter ihrer großen Sonnenbrille. Sie brach rechtzeitig auf, Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit waren ein Absolutes must, und so drückte sie punkt 14 Uhr auf den großen Klingelknopf an der Haustür. Die Tür wurde aufgerissen und ein junger Mann stand vor Elke. Beide schauten sich überrascht an. Der Junge ergriff zuerst das Wort. „Ja bitte?" „Hallo, ich bin Elke Sommer und ich soll..." Er unterbrach sie. „Sorry, ich bin gerade auf dem Sprung, aber kommen Sie doch rein, machen Sie es sich gemütlich ich muss jetzt zu meinen Kumpels". Er machte einen Schritt an ihr vorbei und ging den kurzen Fußweg zur Straße. Elke war sprachlos, und sah ihm hinter her. Sie hatte ja wirklich schon einiges erlebt, aber sowas war auch für sie das erste mal. Sie überlegte, was sollte sie jetzt tun. Sie betrat das Haus. „Haaalllooo" rief sie, doch wie zu erwarten kam keine Antwort. Jetzt hier im Hausflur zu warten kam ihr ziemlich blöde vor. Und so ging sie weiter. Der Blick durch die Glasfront im Wohnzimmer ließ den großen Pool mit dem Terrassenbereich ...
... erkennen. „Respekt" murmelte sie vor sich hin. Langsam verflog ihr Ärger über diesen barschen Empfang. Sie würde sich gleich an den Pool legen, vielleicht sogar etwas schwimmen und sich einfach nicht Ärgern lassen. Und wenn der Bursche wieder da war, würde sie ihm schon gehörig die Leviten lesen. Auch wenn es ihr unangenehm war, so öffnete sie jeder verschlossene Türe, was nicht viele waren, bin sie den Raum gefunden hatten den sie für das Gästezimmer hielt. Sie räumte die paar Sachen aus dem Koffer in den Schrank, hängte ihr Kleid auf einen Bügel und zog die Unterwäsche aus. Nackt überlegte sie welchen Bikini sie anziehen sollte. Schmunzelnd entschied sie sich für den gelben, sollte der Bursche ruhig Stielaugen bekommen. Sie band sich noch ein leichtes Strandtuch um die Hüften und verließ das Zimmer. Dann suchte sie die Küche und holte sich ein Glas Wasser. Bewaffnet mit dem Wasser, Sonnenmilch, ihrem Handy und einem Buch öffnete sie die große Schiebetür und betrat die Terrasse. Sofort bereute sie es dass sie keine Badelatschen mithatte, waren die steinplatten doch sehr heiß, und so tänzelte sich schnell zu den Sonnenliegen. Es standen drei Stück unter einem Vordach, ohne zu überlegen wählte sie die Mittlere. Nachdem sie ihr Strandtuch auf die Liege neben sich gelegt hatte setzte sie sich auf das bequeme Polster. Sie schaute kurz auf den Stapel Handtücher der neben der Terrassentür lag, überlegte ob sie vielleicht doch mal in den Pool springen sollte. Die Sonne brannte ...