1. Feierabendfantasien: Die Lust, die ich nicht stoppen konnte


    Datum: 02.11.2026, Kategorien: Sex bei der Arbeit,

    ... nackten Strumpfhosenbeine fühlten sich taub an, und selbst meine hohen Stiefel schienen die Kälte nicht aufzuhalten.
    
    Michael stand neben mir, den Kragen seiner Jacke hochgeschlagen, und sah mich kurz an. "Du frierst dir hier noch alles ab", sagte er und schüttelte den Kopf. Ich versuchte zu lachen, aber das Zittern in meiner Stimme verriet mich. "Vielleicht hätte ich doch nicht nur auf den Look setzen sollen", murmelte ich, während die Kälte mir langsam unter die Haut kroch.
    
    Endlich kam die U-Bahn, die Türen öffneten sich mit einem scharfen Zischen, und Michael und ich stiegen ein. Der Zug war fast leer, die spärlich besetzten Sitze schienen uns geradezu einzuladen. Ich ließ mich auf die kalte, glatte Bank fallen, zog den Mantel enger um mich und spürte, wie die warme Luft im Zug langsam meine klammen Glieder erreichte. Michael setzte sich dicht neben mich, vielleicht ein bisschen zu dicht, aber ich ließ es unkommentiert. Der Zug setzte sich ruckelnd in Bewegung, und wir schwankten leicht mit, während draußen die nächtliche Stadt verschwamm.
    
    "Der Abend war echt gut", sagte er, während er mich ansah. Sein Blick war intensiver, als es das Gespräch rechtfertigte. Ich wich ihm aus, konzentrierte mich auf das Gespräch, versuchte, es leicht zu halten. Wir lachten über die Ereignisse des Abends, Salims endlose Geschichten und die absurden Momente der letzten Wochen auf der Arbeit. Doch mit jedem Halt, den der Zug einlegte, schien die Luft zwischen uns schwerer zu werden, ...
    ... als würde das, was unausgesprochen war, immer mehr Raum einnehmen.
    
    Er sah mich eine Weile an, sagte nichts, bis ich schließlich fragte: "Was?"
    
    Er grinste, fast verlegen, und fuhr sich mit der Hand durch die Haare. "Ich muss ehrlich sein", begann er, "ich kann meine Augen nicht von deinen Beinen lassen. Heute Abend, schon die ganze Zeit ... du hast verdammt schöne Beine."
    
    Ich spürte, wie ich unwillkürlich errötete, obwohl ich versuchte, mir nichts anmerken zu lassen. "Oh, komm schon, Micha", sagte ich, schüttelte den Kopf und lachte kurz, halb, um die Spannung zu brechen. "Jetzt übertreibst du's aber ein bisschen, oder?"
    
    "Kein Stück", erwiderte er und lehnte sich leicht zu mir rüber. Sein Blick wanderte ungeniert nach unten, dann wieder hoch zu meinem Gesicht. "Das Kleid, die Strumpfhose - ehrlich, ich hab's versucht zu ignorieren. Aber du machst es mir echt schwer."
    
    Ich presste die Lippen zusammen, wusste nicht, ob ich lachen, es abtun oder darauf eingehen sollte. Statt einer Antwort wich ich seinem Blick aus, spürte aber genau, wie sein Grinsen breiter wurde.
    
    Ich sah hinunter und musste zugeben, dass Michael vielleicht nicht ganz Unrecht hatte. Meine Beine waren immer ein Teil meines Körpers gewesen, mit dem ich mich wohl fühlte - lang, schlank und mit genau der richtigen Definition, ohne zu muskulös zu wirken.
    
    Ich wusste, wie sie auf andere wirkten - wie oft ich schon Komplimente dafür bekommen hatte, bei denen ich mir nicht sicher war, ob sie ernst ...
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