1. Feierabendfantasien: Die Lust, die ich nicht stoppen konnte


    Datum: 02.11.2026, Kategorien: Sex bei der Arbeit,

    ... wechselnde Farben. Ich ließ mich neben ihn fallen, hielt jedoch bewusst ein wenig Abstand.
    
    Ich mochte Michael, keine Frage, aber während ich ihn aus dem Augenwinkel ansah, wusste ich nicht, ob ich ihn mir auf diese Weise näher vorstellen konnte. Trotzdem war da dieses Kribbeln, dieses Gefühl, dass sich der Abend in eine Richtung bewegte, die ich nicht genau einordnen konnte und die mich unruhig machte.
    
    Während wir nebeneinander lagen, konnte ich spüren, dass etwas an Michael nagte. Sein Blick war zwar auf den Bildschirm gerichtet, aber die Art, wie seine Finger unruhig an der Decke spielten, verriet, dass er mit den Gedanken woanders war. Die angespannte Atmosphäre lag über uns wie eine unsichtbare Last, die keiner von uns bereit war, anzusprechen. Stattdessen taten wir so, als wären die schillernden Tiefseekreaturen auf dem Bildschirm der Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit.
    
    Gerade als meine Augen schwer wurden und ich langsam ins Halbschlaf abdriftete, spürte ich es. Eine Berührung, leicht und zögerlich, Michaels Hand, die sich auf mein Bein legte. Sein Griff war vorsichtig, fast tastend, als wolle er sicher sein, dass ich nicht zurückzucke.
    
    Die Müdigkeit und die letzten Spuren des Alkohols benebelten meinen Kopf, während der kalte Rauch der Zigaretten noch in der Luft hing. Ich war mir seiner Berührung völlig bewusst, fühlte seine Hand durch den dünnen Stoff meiner Shorts. Ich ließ ihn gewähren, ohne mich zu bewegen, doch innerlich war ich hin- und ...
    ... hergerissen.
    
    Um die Situation nicht eskalieren zu lassen, setzte ich ein flüchtiges Lächeln auf, drehte mich ein Stück zu ihm, gerade so viel, dass es wie ein Zeichen wirkte: keine Ablehnung, aber auch kein Einverständnis, weiterzugehen. Es war ein Versuch, die Spannung zu entschärfen, obwohl ich wusste, dass diese Nacht weit weniger klar verlaufen würde, als ich gehofft hatte.
    
    Micha ließ sich jedenfalls nicht entmutigen. Seine Hand begann langsam, entschlossen, weiter nach oben zu wandern, seine Finger strichen über die Innenseite meines Beins, bis meine Haut unter seiner Berührung förmlich zu brennen begann.
    
    "Micha," sagte ich leise, fast flüsternd, während ich mich zur Seite drehte, um Abstand zu schaffen. "Ich bin müde, betrunken ... wir sollten einfach schlafen." Meine Stimme klang fester, als ich mich fühlte, und ich hoffte, dass er den Hinweis verstand.
    
    Doch nur wenige Minuten später spürte ich erneut seine Hand auf meiner Haut, diesmal etwas bestimmter. Mein Herzschlag beschleunigte sich, eine Mischung aus Unruhe und etwas, das ich nicht benennen wollte. Ich lag still, versuchte die Situation zu überdenken, doch innerlich musste ich mir eingestehen: Vielleicht war mein Verhalten der letzten Wochen nicht so eindeutig gewesen, wie ich dachte. Vielleicht hatte ich ihn tatsächlich glauben lassen, dass da mehr war. Und vielleicht war ich mir selbst nicht mehr sicher, ob ich ihn wirklich stoppen wollte.
    
    Ich seufzte leise, mehr aus Verwirrung als aus Erschöpfung, und ...
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