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Hochverrat oder was im Krieg nicht sein durfte
Datum: 04.11.2026, Kategorien: Romantisch
... Herz ging und sich Tränen in seinen Augen sammelten. Er umarmte die Kleine ganz vorsichtig. Hatte er doch mit dieser Aussage erfahren, dass seine Frau und sein Sohn noch lebten und sogar noch Familienzuwachs dazu gekommen war. Anton und Hilde hatten das Heu noch abgeladen, während Katja schon ins Haus gestürmt war. "Oma, Oma, das ist mein Opa!" rief Katja ganz aufgeregt als die Tür aufging und Hilde herein kam. Hilde zog es den Boden unter den Füßen weg. Ihre Beine wurden weich und sie musste sich erst einmal setzen. Kurt setzte Katja, die auf seinen Schoß gekrochen war, neben sich auf die Bank. Schwerfällig erhob er sich und ging auf Hilde zu. Er drückte ihren schluchzenden Kopf, fest an seine Brust und auch bei ihm brachen jetzt alle Dämme. Keiner der Beiden brachte auch nur einen Ton heraus. Sie lagen sich einfach nur in den Armen. Anton, der ebenfalls jetzt herein kam, wurde von diesem Bild überwältigt. Auch er schlang nun die Arme um seine Eltern. Anastasia saß mit Katja auf dem Schoß und wischte sich ebenfalls die Tränen aus ihrem Gesicht. So, wie sie Anton gönnte, seine Eltern wieder zu haben, so vermisste sie ihre Familie in diesem Augenblick besonders. Die ganzen Jahre über, hatte Anastasia versucht ihre Eltern zu finden. Sämtliche Behörden hatte sie angeschrieben und selbst Michail, der Freund der Familie konnte ihr, mit seinen Beziehungen nicht helfen. Die Wiedersehensfreude dauerte bis in den Abend. Alle erzählten ihre Geschichte und wie es ...
... ihnen ergangen war. Kurt hörte ganz genau zu, denn ihm war immer noch schleierhaft wie Anton und Anastasia zusammengekommen waren. Dennoch mochte er ihre liebe und offene Art auf Anhieb. Auch Katja hatte den anfangs grummeligen Kerl in ihr Herz geschlossen und wich ihm nicht mehr von der Seite. Der Tag neigte sich dem Ende und niemand hatte an die Schlafsituation gedacht. Anna und Anton hatte ja das Schlafzimmer der Eltern in Beschlag genommen und Mama, war in Antons Zimmer gezogen. "Hast du Lust auf ein Abenteuer?" sprach Anton und machte seine süße Katja neugierig. Ihre Augen blitzten auf und die Neugier ließ sie wieder wach werden. "Ihr nehmt erst mal euer Zimmer wieder und morgen reden wir weiter." sprach Anton und hakte mit einem schelmischen Grinsen, seine beiden Mädels unter. Anna wunderte sich immer noch und auch seine Eltern schauten sich fragend an. Mit einem Stapel Decken unterm Arm, ging Anton voraus, in die Scheune. "Wir übernachten heute im Heu." unterbreitete Anton nun seinen Beiden, seine Idee. Während Katja vollauf begeistert war, schaute Anastasia immer noch skeptisch. In diesem Moment kam bei ihr die Stadtpflanze wieder durch, wenngleich sie auch schon monatelang in einer Höhle gehaust hatte. Katja warf sich quiekend, von Weitem ins Heu. Anastasia und Anton breiteten die Decken aus und ließen sich nieder. Ihr kleiner Floh sprang immer noch durch das Heu und hatte es mittlerweile überall hängen. Selbst aus ihren Haaren sprossen die Halme ...