1. Hochverrat oder was im Krieg nicht sein durfte


    Datum: 04.11.2026, Kategorien: Romantisch

    ... Elbe erklären können. Nur langsam beruhigten sich die Drei.
    
    Anastasia wollte ihm jetzt schleunigst die Liebe ihres Lebens vorstellen und seine beiden Enkel. Katja stand dem fremden Mann skeptisch gegenüber. Er sah mager und auch etwas runzlig aus aber sie erinnerte sich an Opa Kurt als sie ihn das erste Mal gesehen hatte und umarmte ihn, auch wenn sie der ganzen Sache noch nicht traute. Auch Lenka begrüßte ihn sehr vorsichtig. Es war auch ihr Opa aber auch sie hatte ihn noch nie gesehen und hielt sich an Katja, die inzwischen wie eine große Schwester für sie war.
    
    Anastasia nahm ihren Vater am Arm und zog ihn zu Anton, der die ganze Zeit im Hintergrund gewartet hatte.
    
    "Papa, das ist Anton. Ohne ihn wär ich heute nicht mehr hier." Anastasia hatte ihrem Vater längst ihre ganze Geschichte geschrieben und ihm von ihrem Anton berichtet.
    
    Jevgeni trat auf den jungen Mann zu und zog ihn an seine Brust. "Ich danke dir für das Leben meiner Tochter und das du ihr so ein guter Mann bist."
    
    Anton verstand inzwischen gut genug Russisch, dass Anna ihm nicht übersetzen musste.
    
    "Sie hat mein Leben gerettet. Ohne sie wäre ich nichts. Und übrigens wir sind noch nicht verheiratet."
    
    Jevgeni schaute die beiden entsetzt an. Er kam aus einer Generation wo man erst heiratete und dann erst Kinder bekam.
    
    "Papa" beschwichtigte Anastasia ihren Vater und schaute vorwurfsvoll zu Anton.
    
    "Wir haben nur auf sie gewartet, dass sie Anastasia zum Traualtar führen können." grätschte ...
    ... Anton schnell noch dazwischen als er spürte, dass Anna ihm noch nichts erzählt hatte.
    
    Eigentlich hatten die beiden keine Geheimnisse voreinander aber Anastasia hatte sich nicht getraut ihrem Vater zu schreiben, das sie nicht verheiratete waren. Schließlich kannte sie seine Meinung dazu aber erstaunlicherweise schien Anton die richtigen Worte gefunden zu haben oder ihr Vater sah einiges heute nicht mehr so streng, denn er wand sich an Anton und bedankte sich bei ihm. "Es wird mir eine Ehre sein, dir meine Tochter am Traualtar zu übergeben."
    
    Anastasia und auch Mariska glaubten den Worten nicht zu trauen. Ihr Vater wirkte sichtlich geehrt und hatte schon wieder eine Träne im Auge.
    
    Er begann seinen Job in der Universität und mit anfänglichen Sprachschwierigkeiten, sprang Anastasia in die Bresche. Sie war glücklich an der Seite ihres Vater zu sein.
    
    Selbst als der Kleine krank wurde, war für Ersatz gesorgt. Anton erwies sich als zuverlässiger und erstaunlich sachkundiger Ersatz. Annas Vater war von Anton physikalischen Kenntnissen beeindruckt und immer mehr der Meinung, er wäre in seinem Maschinenbaubetrieb, fehl am Platz.
    
    Das wurde aber erst einmal beiseite gestellt, denn der Tag der Hochzeit rückte immer näher.
    
    Der Stress der letzten Wochen hatten Anna und Anton wenig Zeit füreinander gehabt. Die Hochzeitsvorbereitungen, Übersetzen für Jevgeni, die Krankheit von klein Nikita und dann forderte auch Katja ihre Zeit ein. Oft fielen Anastasia und Anton einfach nur noch ...
«12...575859...67»