1. Hochverrat oder was im Krieg nicht sein durfte


    Datum: 04.11.2026, Kategorien: Romantisch

    ... fertig ins Bett.
    
    Gefühlt das ganze Dorf nahm an der Hochzeit teil. Helmut und Anyssa halfen schon seit Wochen bei den Vorbereitungen mit. Anyssa hatte vor wenigen Wochen im Kindergarten angefangen und war bei Helmut eingezogen. Dadurch sahen sie Irina und Michail öfter, denn so richtig konnte er seine Prinzessin noch nicht ziehen lassen.
    
    Die kleine Dorfkirche war rappelvoll. Anton und Anastasia waren sichtlich erstaunt, wie viele Menschen sie inzwischen zu ihren Freunden zählten.
    
    An der Seite ihres Vaters betrat Anastasia die Kirche. Ein leises Lächeln huschte über ihr Gesicht als sie Anton im Anzug sah. Er sah so stattlich und vornehm aus, allerdings wirkte er etwas entrückt, mit seinen weiten Augen und seinem weit aufgerissenem Mund.
    
    Anastasia sah so atemberaubend schön aus. Anton verliebte sich jeden Tag von Neuem in sie aber heute, so wie der Sonnenschein sie in der Kirchentür einhüllte, sah sie in ihrem traumhaften weißen Hochzeitskleid, wie eine Göttin aus.
    
    Der fließend weiße Stoff umhüllte ihre schöne Silhouette atemberaubend. Anastasia war eben anders. Auch wenn Körperbetont, zu dieser Zeit noch nicht Mode war, hatte die Nachbarin, an Hand ihrer Entwürfe, ein einzigartiges Meisterwerk geschaffen.
    
    Ein Raunen ging durch die Kirche als Anastasia, an der Hand ihres Vaters auf den Altar zuschritt. Ihr wildes rotes Haar schien heute gebändigt und trug, den Schleier der Unschuld.
    
    Anton strahlte seine Anastasia an als Jevgeni, ihm seine Tochter ...
    ... übergab. Er zog sie ganz leicht zu sich und gab ihr einen Kuss. Er war so froh sie zu haben und das sie zu ihm gehörte, dass Sein Herz kein anderes Zeichen senden konnte.
    
    "Noch nicht mein Sohn!" ermahnte ihn der Pfarrer und ein leises belustigtes Lachen wallte durch die Bankreihen.
    
    Anton hörte nicht was der Pfarrer ihnen erzählte, so gefangen war er von ihr. Erst als sein Trauzeuge Helmut ihn anstupste, hörte er die erneute Frage des Pfarrers: "Willst du Anastasia Sotschki zu deinem angetrauten Weib nehmen....!" Weiter kam er nicht, weil Anton mit einem so ungeduldig, freudigem "JA" seine Frage unterbrach, dass selbst Anna nun Schmunzeln musste.
    
    Sie lies den Pfarrer aber zu Ende reden auch wenn sie es genauso wenig erwarten konnte Antons Frau zu werden. Ihr "JA" kam mindestens genauso bestimmt, wie das von Anton. Jetzt waren sie Mann und Frau und Anton konnte sie Küssen. Und wie er das tat. Beide hatten fast keine Luft mehr, als sie sich nach einer gefühlten Ewigkeit trennten.
    
    Das Brautpaar verließ, durch das Spalier ihrer Gäste die Kirche. Selbst der da Oben schien zufrieden mit ihnen zu sein, denn die Sonne strahlte fast so hell wie die Beiden.
    
    Helmut hatte für das Brautpaar eine Kutsche besorgt. Katja und Fenja, die beiden Blumenmädchen sprangen gleich mit hinein und bewarfen Anna und Anton mit den restlichen Blüten, die noch übrig geblieben waren.
    
    Dimitri tat sich immer noch schwer damit, dass seine Anyssa erwachsen war. Sein argwöhnischer Blick auf das ...
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