1. Behandlungszimmer - Der neue Physiotherapeut


    Datum: 07.11.2026, Kategorien: Verführung

    ... Augen, Bart, viel zu enge Jeans. Wir hatten manchmal geflirtet, oder sagen wir, er hatte Sprüche gemacht, und ich hatte gelächelt, weil ich zu höflich war, es nicht zu tun.
    
    Er hatte mich gefragt, ob er mich nach Hause fahren soll. Es war kalt, ich hatte keine Lust, auf den Bus zu warten, also stieg ich ein. Wir redeten kaum. Nur irgendwas über den Tag, über eine Kollegin, die nervte und dann war es still.
    
    Er hielt direkt vor dem Haus meiner Eltern. Alle Lichter waren aus. Ich war müde, wollte einfach raus, aber ich zögerte.
    
    Er lehnte sich rüber. Seine Hand kam ohne Vorwarnung auf meinen Oberschenkel. Ich zuckte nicht zurück. Vielleicht, weil ich überfordert war. Vielleicht, weil ich spüren wollte, wie weit er gehen würde. Ich schaute ihn nicht an. Ich starrte geradeaus. Die Windschutzscheibe war beschlagen, wir atmeten zu warm für die kalte Nacht.
    
    Seine Finger glitten unter mein Kleid, das ich zu dieser Schicht angezogen hatte, weil es bequem war. Er sagte nichts. Es war kein "Darf ich?" und kein Blick. Seine Finger waren rau an den Kuppen, er roch nach Rauch und Duschgel. Ich war nass. Keine Ahnung, wann das passiert war. Als hätte mein Körper längst entschieden, bevor ich wusste, was ich fühlte.
    
    Er fuhr mit den Fingern über meinen Slip, schob ihn zur Seite, als wäre es das Normalste der Welt. Ich sagte nichts. Ich hob das Becken nicht an. Ich half ihm nicht. Aber ich ließ ihn machen.
    
    Sein Zeigefinger glitt über meine Lippen, dann rein. Ich zuckte leicht. ...
    ... Er bewegte ihn, langsam, dann schneller. Mein Atem wurde unruhig. Ich hörte mich selbst leise aufkeuchen. Ich spürte, wie ich mich verkrampfte und kam. Leise. Kurz. Es war ein wirklich heftiger Orgasmus. Dieser eine krampfige Schub, der durch mich durchzuckte, bevor ich überhaupt verstand was geschah. Danach zog er die Finger raus, wischte sie an seiner Jeans ab, ohne mich anzusehen.
    
    Ich stieg aus, sagte irgendwas wie "Danke fürs Fahren". Ich schloss die Tür langsam. Er fuhr los, ohne noch mal zu winken.
    
    Ich stand da. Vor der Tür meiner Eltern. Mein Slip feucht, mein Puls flach, mein Mund trocken. Ich hatte nichts gesagt. Ich hatte nichts gewollt. Aber mein Körper hatte mitgemacht.
    
    Ich frage mich häufig: Sieht man mir das an?
    
    Sieht man, dass ich so leicht weich werde? Dass man mich nur sanft berühren muss und ich sofort triefend reagiere? Dass ich "Nein" nicht aussprechen kann, wenn mein Körper schon längst aufgibt?
    
    Ich fragte mich, ob Männer das spüren. Ob sie es in meinem Blick sehen, in meiner Art zu stehen, in dem kleinen Zittern meiner Stimme, wenn sie mir zu nah kommen.
    
    Ich fragte mich, ob es in meinem Gang liegt. Ob mein Lächeln zu weich ist und zu viel verspricht, ohne dass ich es will.
    
    Ob Männer wie er solche Frauen genau erkennen. Die stillen, die höflichen, die, die lächeln statt Nein zu sagen. Ich fragte mich, ob ich es mir selbst ansah. Ob ich mich selbst durchschaut hätte.
    
    Ich schloss die Wohnungstür hinter mir, ließ die Jacke einfach auf ...
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