Spieglein, Spieglein ...
Datum: 30.01.2020,
Kategorien:
Sonstige,
... hätte.
Klaras Mutter ließ erneut einen Tropfen auf ihren Finger laufen und rieb sich diesen auf die dünne, gut durchblutete Haut unterhalb der Ohren.
"Man sagt, dass ein Parfüm an den verschiedenen Stellen des Körpers auch verschieden riecht? Ich würde mich freuen, wenn ihr mir das bestätigen könnt. Vielleicht riecht es ja dort nicht so gut wie auf dem Handgelenk?"
Schon legte sie ihren Kopf zur Seite und bot sich mir an, um ihre Aussage zu überprüfen. Natürlich ging ich darauf ein, beugte mich erneut vor und ließ schnuppernde Geräusche hören.
Ich persönlich konnte keinen Unterschied feststellen, aber das musste ich ihr ja nicht sagen. Damit hätte ich in dem Spiel eine Sackgasse aufgebaut, aus der man nur noch schwer herauskam. Wieder aufgerichtet, sah ich sie an und meinte mit einer etwas tieferen Stimme als zuvor: "Ich bin mir nicht sicher. Soweit ich es beurteilen kann, duftet es an dieser Stelle noch besser. Ich würde es aber vorziehen, noch eine Vergleichsmöglichkeit zu haben!"
Klaras Mutter sah mir tief in die Augen, während sie ihren Finger ein weiteres Mal benetzte. Ohne ihren Blick von mir zu wenden, führte sie ihren Finger zwischen ihre Brustansätze und schob diesen so weit dazwischen, wie es nur ging. Dabei zog sich ein breites Lächeln über ihr Gesicht, was mich erschauern ließ.
"Meintet ihr vielleicht an einer Stelle wie dieser?", fragte sie mich und ich hatte den Eindruck, als wenn auch ihre Stimme etwas tiefer und rauer geworden war.
Ich ...
... nickte nur, denn Worte waren hier nicht von Nöten. Währenddessen entzogen sich meine Augen den ihren und wanderten in den Ausschnitt, der zuvor noch von ihrem Finger besucht worden war.
Fast augenblicklich griff sie mir an den Kopf und zog mich an sich heran und herunter. Es benötigte nur einen Moment, bis meine Nase sich zwischen ihren Brüsten befand und sie meinen Kopf fest an sich drückte.
Warm und weich empfingen mich ihrer beiden Halbkugeln. Sicher nicht mehr so fest wie bei Klara, aber vom Kleid hochgedrückt, immer noch eine wunderbare Erscheinung.
Tief sog ich ihren Duft, vermischt mit den Aromen des Parfüms ein. Eine Kombination, die hier wirklich anders roch. Intensiver, herausfordernder, ja fast animalisch. Woher es kam, konnte ich nicht sagen, aber es machte mich an.
Länger als nötig blieb ich in dieser Stellung. Ich wollte sie nicht gleich aufgeben und Klaras Mutter war ebenfalls nicht daran interessiert, mich sofort wieder gehen zu lassen. Sie hielt mich eisern fest, wollte, dass ich noch blieb. Mehrmals atmete sie tief durch, und immer wenn sich ihr Brustkorb mit Atem füllte, rutschte ich noch einige wenige Millimeter tiefer dazwischen.
"Nun, wie ist euer Urteil?", kam von ihr und sie ließ mich fast widerwillig los. Trotzdem blieb ich noch für wenige Sekunden, wo ich war, genoss die zarte Haut, die sich gegen mein Gesicht drückte.
Einmal holte ich noch tief Atem und löste mich aus dem süßen Gefängnis für meine Nase. Tief sah ich ihr in die Augen ...