1. Quarantäne in Kapstadt


    Datum: 17.04.2020, Kategorien: 1 auf 1,

    ... nicht?", kommt die berechtigte Kritik nach kaum zehn Sekunden.
    
    Eine Haarsträhne fällt ihr ins Gesicht, diese ordne ich sanft hinter ihr Ohr.
    
    "Auch für mich war es unerwartet. Aber irgendwie lag es bereits in der Luft."
    
    Sie dreht ihren Kopf zu mir und versucht mir scharf in die Augen zu sehen.
    
    "Du wusstest nicht vorher Bescheid?"
    
    Ich antworte flüsternd mit einem Nein und bezirze ihre Wange.
    
    "Es war trotzdem sehr aufdringlich", beschuldigt sie mich, wobei ihr Ton einen Hauch sanfter wird.
    
    "Ich hatte den Eindruck, es würde dir durchaus gefallen."
    
    "Ach ja? Nicht, dass du dich da irrst."
    
    Es ist belustigend, wie sie vergeblich versucht, sich zu wehren. Ihre Argumente wirken fadenscheinig, die Fakten kann sie nicht abstreiten, nur ihr Geständnis hinauszögern. Das Unausweichliche ist nun einmal unausweichlich. Oder weiß sie das ganz genau und sie will sich nur nicht kampflos ergeben? Wie auch immer, ich umarme ihre Taille mit der einen Hand und fasse zwischen ihre Beine mit der anderen. Schmatz-schmatz-schmatz macht es, als ich mit meinen Fingern ihre Schamlippen umrühre.
    
    "Sämtliche Muscheln der Welt würden neidisch werden, wenn sie wüssten, wie glitschig du da unten bist. Deine Begierde läuft auf Hochtouren."
    
    Marie seufzt und sagt nichts mehr. Ich küsse ihren Nacken und knabbere an ihrem Ohrläppchen. Sie seufzt erneut und ich spüre ihren Griff an meinem Stab.
    
    "Gefällt sie dir?", drehe ich das Verhör um.
    
    Es kommt keine Antwort, nur ein ...
    ... Stöhnen und Schlucken, daher wiederhole ich die Frage: "Antworte mir! Gefällt sie dir?"
    
    Meine Hand lässt nicht ab von ihr. In diesem Moment ist die Stimulation ihrer Klitoris das perfekte Wahrheitsserum. Das Atmen fällt ihr schwerer und schwerer, trotzdem massiert sie fleißig meinen Ständer.
    
    "Ja", haucht sie.
    
    "Was gefällt dir an ihr?"
    
    "Ihre schönen Brüste... ihr runder Po... ihre goldenen Haare."
    
    "Was würdest du am liebsten mit ihr machen?"
    
    "Ich... hmm... ich würde... achhh..."
    
    Danach kommt keine Antwort mehr, nur ihr Höhepunkt. Mein Fehler! Ich habe sie ununterbrochen weiter gerieben. Sonst würde sie davon noch keinen Orgasmus bekommen, aber anscheinend hat ihr Kopfkino wie ein Turbolader gewirkt. Mit einer Hand stützt sie sich am Fensterbrett ab, mit der anderen hält sie mein Glied. Sie atmet einige Male tief durch, um klar denken zu können.
    
    "Sollen wir zu ihr hinübergehen?", schlage ich vor.
    
    "Nein! Nein und nein!", kommt die harte Antwort, denn nun ist sie wieder nüchtern. "Das geht nicht einfach so."
    
    "Warum? Habt ihr euch noch nie nackt gesehen oder berührt?", stelle ich die Frage, obwohl ich weiß, dass es nicht dasselbe ist, aber ich muss sie mit dieser Fragerei weich bekommen.
    
    "Natürlich haben wir das. Wir kennen uns seit über fünfunddreißig Jahren. Umkleidekabinen im Hallenbad, Klamotten anprobieren zu Hause, Rücken massieren, wir haben uns sogar gegenseitig beim Anziehen unserer Hochzeitskleider geholfen. Es geht aber nicht um die bloße ...
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