1. Eine Friseurin auf Abwegen


    Datum: 15.11.2020, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... er.
    
    „Na ja, gewöhnungsbedürftig. Ich muss sagen, dass ich noch nicht solche Partys genossen habe", lachte sie, „aber das ist doch wohl auch nicht so schlimm."
    
    „Hm, Kleine, wenn du ein bisschen offener werden willst, dann kann ich dir gern hier eine Pille geben, von der du einfach frei wirst. Die sind unkompliziert und helfen."
    
    „Ach nee, von den Dingern halte ich gar nichts", sagte sie, „ich finde, man sollte mit dem auskommen, was man hat."
    
    „Na ja, aber es erhöht die Gefühle, man fühlt sich besser, leichter und frei."
    
    „Ach, lass mal", schaute sie ihn an, „statt mich zu überreden solltest du mir lieber einen Kuss geben. Oder braucht du dafür auch eine Droge?"
    
    „Oh nein", lächelte er sie an, zog sie an sich und schon trafen sich ihre beiden Münder.
    
    Wenn sie gedacht hatte, dass sie süße, liebe und sinnliche Küsse bekommen würde, so hatte sie sich geirrt. Er küsste sie gleich wild und einnehmend. Hätte er sie nicht festgehalten, wäre sie umgefallen. Ja, sie war überrascht, doch es gefiel ihr. Er war anders als andere junge Männer.
    
    Er stoppte seine Küsse und gab ihr noch einmal einen Kuss auf die Stirn.
    
    „Du bist wirklich eine Süße", lachte er sie an, „woll'n wir wieder reingehen?"
    
    Jetzt aber zog sie ihn zu sich hin und flüsterte ihm zu: „Viel lieber wäre ich mit dir allein!"
    
    „Ja, ich auch, aber ich hab noch drei Gespräche zu führen. Wenn du willst, kannst du auch hier draußen bleiben. Wenn ich fertig bin, dann komme ich und hole dich. Wir könnten ...
    ... dann zu mir fahren."
    
    „Ok, beeil dich", sagte sie und gab ihm noch einen Kuss.
    
    Während Linus wieder hineinging lehnte sie sich auf die Brüstung und schaute sich die Umgebung an. Man konnte aber nur die Lichter in den Fenstern sehen. So kamen ihre Gedanken zu Frank. Der musste ja reiche Eltern haben, denn das Haus war sehr komfortabel und sehr gut eingerichtet. Nein, dafür hatte sie kein Einfühlungsvermögen.
    
    Es dauerte lange, Linus kam nicht wieder heraus. Aber ein anderer rothaariger Junge kam heraus und stellte sich neben sie. Er legt seine Arme auch auf die Brüstung.
    
    „Na hat man dich aus der Gruppe geschmissen?", wollte er wissen.
    
    „Nee, der Linus hat drinnen noch was zu besprechen", sagte sie.
    
    „Oh la la, das ist aber sehr waghalsig, dich hier allein zulassen. Denn stell dir mal vor, ich catche dich und nehme dich mit. Was würde er da sagen?"
    
    „Er würde sicher sehr traurig sein. Aber das würde ich nicht machen. Linus ist ein sehr Netter!"
    
    „Ja, da hast du recht. Und du bist eine sehr Hübsche!", lachte er und ging wieder hinein.
    
    Auch Linus kam doch schneller als sie dachte. Er legte seinen Arm um sie, lächelte sie an und meinte, dass sie jetzt losfahren könnten. So gingen beide zu seinem Käfer und schon ging die Fahrt zu der anderen Seite der Stadt. Dort wohnte er. Er hatte auch eine kleine Wohnung, die aber nicht so schön eingerichtet war wie ihre. Ja, ihre war einfacher, aber schöner!
    
    Nachdem Linus im Auto viele Komplimente losgeworden war, nahm er ...
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