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Drei neue Wege zum Glück 09
Datum: 13.05.2021, Kategorien: Nicht festgelegt,
... Michaela angekommen war, sah sie sich nur still um. Sie hatte erwartet, dass zwei Näpfe auf sie warteten, doch da war nichts. Sie musste jedoch nicht lange auf eine Erklärung warten. Sandra: „Du wartest erst mal. Du bekommst die Reste von uns. Eine eigene Portion hast du noch nicht verdient." Wir begannen zu essen, während uns Michaela stumm dabei zusah. Dabei unterhielten wir und auch gleich über die bisherigen Erlebnisse und bemühten uns dabei möglichst abfällig über Michaela zu reden, da uns mit Sicherheit auch zuhörte. Doch sie verfolgte das Geschehen ohne viele Gefühlsregungen, auch wenn es sie jedes mal tief traf, wenn wir von ihr redeten, als sei sie nur ein Stück Dreck oder Abfall. Ihr knurrte der Magen und jeder bissen, den wir aßen verstärkte ihren Hunger nur. Doch nach einer guten halben Stunde war es so weit, dass sie auch etwas bekommen sollte. Sandra bückte sich mit den beiden Schüsseln hinunter zu Michaela. Doch sie stellte die Schüsseln nicht einfach vor sie hin. Zuerst kippte sie die Nudeln auf den gefliesten Boden und dann das Geschnetzelte oben drauf. Michaela konnte es fast nicht glauben. Sollte sie nun tatsächlich direkt vom Boden essen? Bekam sie nicht einmal mehr Hundenäpfe? Sie sah ihre Schwester nur mitleidig an. Sandra: „Was ist? Friss du Dreckstück! Und wehe du machst den Boden nicht Blitz blank sauber!" Michaela konnte die Situation nur hinnehmen wie sie war. Doch sie wusste, was von ihr erwartet wurde und so bückte sie sich zu dem ...
... Haufen hinunter und begann damit, ihn mit der Zunge aufzunehmen. Neben ihr hatte ich mein Stativ mit der Videokamera aufgebaut und zeichnete alles auf. Sie hatte zwar zum Schluss mühe, noch alles zu essen, doch sie musste sich zwingen. Wenn sie den Boden schmutzig zurück ließ, wusste sie bereits, dass das nur noch Schmerzen bedeuten konnte. So schluckte sie auch den letzten Happen hinunter, bevor sie die kalten Soßenreste auch noch bis zum letzten Tropfen auf leckte. Sandra: „Braves Dreckstück! Hast alles schön sauber geleckt. Und als Belohnung bekommst du auch noch einen Nachtisch. Los, blas' deinem Herrn einen und vergiss nicht erst ordentlich zu betteln!" Michaela kroch zu mir herüber und setzte sich vor mir auf ihre Füße. Dann sah sie mich einen kurzen Moment mitleidig an, bevor sie begann zu betteln, wie es ihr befohlen war. Michaela: „Bitte, Herr, lass mich dir einen blasen." begann sie vorsichtig. Steffen: „Nein, Dreckstück!" wehrte ich sie unsanft ab. Michaela: „Bitte, Herr, lass mich deinen kostbaren Saft trinken. Ich weiß, dass ich nur ein verdammtes Dreckstück bin, doch ich brauche das. Bitte steck' deinen herrlichen Schwanz tief in meine verfickte Fresse." Ich war erstaunt darüber, was für Worte sie bereits benutzte, ohne sich dabei noch lange überlegen zu müssen, was sie sagen konnte. Doch ich wollte erst noch wissen, wie weit sie noch gehen würde. Steffen: „NEIN, du verdammtes Dreckstück! Du bekommst meinen Schwanz nicht!" Man sah Michaela ...