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Valerie - Geschichte eines Lebens
Datum: 25.06.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen,
... Sekt und beobachtete die Szenerie. Es war nur noch diese Abschlussfahrt und dann würde es über den Kanal nach London gehen. Ich hatte einen Ausbildungsplatz bei einer angesehenen Bank bekommen. Paris und meine Freundinnen würden hinter mir liegen. Ein neuer Lebensabschnitt stand bevor. Missmutig erhob ich mich und begann mit Claudine und Michelle zu tanzen. Eigentlich hatte ich dazu keine Lust, denn ich befand mich in einer neuen Phase. Ich war bereit für eine Karriere, nicht für die kindischen Partys. Das war vorbei. Ich gehörte zur Rock-Bluse-Pumps-Fraktion, was für mein Alter nicht typisch war. Aber um erfolgreich zu sein, wollte ich einen konservativen Kleidungsstil pflegen, der meinen zukünftigen Werdegang betonte. „Sie hat wieder ihre Strapse an", lachte Michelle, als mein Rock etwas nach oben rutschte und die Halterungen meiner hautfarbenen Strümpfe zum Vorschein kamen. „Unsere kleine Strapsmaus. Das Mauerblümchen hat es faustdick hinter den Ohren." „Hör auf", fauchte ich sie an, während es an der Tür klopfte. Andere Mitschüler betraten den Raum, beladen mit alkoholischen Getränken. Die verbotene Party konnte beginnen. „Dafür wackelst du mit deinen Möpsen wie ein billiges Mädchen." Ich entzog mich dem Trubel und begab mich auf den Balkon, während die Stimmung im Hotelzimmer immer heißer wurde. Vereinzelt gesellte sich jemand zu mir, um zu rauchen oder einfach nur frische Luft zu schnappen. Ich nippte an meinem Sekt und blickte über die nächtliche Stadt ...
... der Sünde. Cap d'Adge war schon immer ein Hotspot für freizügige und feierwütige Menschen gewesen. Es gab Diskotheken für die Tanzfreudigen, Bars für die Einsamen und Clubs für diejenigen, die am Strand leer ausgingen. Der frivole Strandabschnitt lockte die meisten Touristen in den Ort. Beobachten und beobachtet werden beim öffentlichen Liebesspiel, das war das Besondere, das Cap d'Adge von anderen Reisezielen unterschied. „Trinkst du einen mit?", hörte ich plötzlich die vertraute männliche Stimme neben mir. Ich drehte mich um und erkannte Pierre, einen Mitschüler aus meiner Klasse. Er hielt ein Bier in der Hand und sah mich erwartungsvoll an. „Valerie? Ich habe gefragt, ob du auch ein Bier möchtest." Ich erwiderte sein Lächeln und nahm dankend die Flasche Kronenbourg entgegen. Braukunst seit 1664 stand stolz auf dem Etikett. Die Kälte der Bierflasche spürte ich angenehm in meiner Hand. „Langweilige Party, oder?", fragte Pierre und sah mich mit seinen braunen Augen an. Sein Blick erinnerte mich an das sanfte und verletzliche Bambi, während sein muskulöser Körper, dem eines Athleten glich. Die langen, dunklen Haare verliehen ihm einen Hauch von Antonio Banderas. Dieser Schauspieler war schon immer mein Schwarm gewesen. Ein Poster von ihm hatte einen Ehrenplatz an der Wand meines Jugendzimmers eingenommen. Manchmal, wenn mich die Leidenschaft überkam, fantasierte ich und stellte mir vor, dass ich von ihm begehrt wurde. Dann masturbierte ich. „Vielleicht sollten ...