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Valerie - Geschichte eines Lebens
Datum: 25.06.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen,
... Parallelstraße zum Broadway, direkt in eine finstere Gegend. Es war eine Gasse, an der junge und alte Frauen an den Häuserwänden lehnten. „Wie viel willst du?", fragte ich die Erste, die infrage kam. „Sex zu viert. Die ganze Nacht." Das Mädchen war höchsten zwanzig und sah leicht ungepflegt aus. Ihr Gesicht war grell geschminkt, viel zu viel Lippenstift. Die dunklen Haare warfen Locken. Sie trug ein schwarzes Shirt aus Netz, das freien Blick auf den Spitzen-BH gewährte. Eigentlich hätte sie den nicht gebraucht, so flach war ihre Oberweite. Der Rock war rot und so kurz, dass ich den Zwickel der dünnen schwarzen Strumpfhose sah. Ballerinas zierten ihre Füße. Es fehlte nur der Lolly und sie wäre als Teenager durchgegangen. „Für dich 500", grinste die Bordsteinschwalbe in das Taxi. „Ich gebe dir 300", antwortete ich frech. „Und das All-In. Egal was kommt. Steig ein oder lass es." „350?", sagte sie unsicher, das Grinsen war verflogen. Ich öffnete die Seitentür und die Prostituierte nahm neben mir Platz. „Du bist ruhig. Ich will keine Lebensgeschichte höre, keinen Anekdoten aus deiner Jugend, keinen Schwank über irgendwelche Erlebnisse der Vergangenheit. Deine Eltern und deine Freunde interessieren mich auch nicht. Also sei einfach still und mach deinen Job." Nach längerer Fahrt erreichten wir den Stadtteil Queens. Im Jamaica Estates hielten wir vor einer imposanten Villa. Dass hier das Geld zu Hause war, war unverkennbar. Ich bezahlte den Cabdriver, der ...
... mit einem Lächeln das Trinkgeld entgegennahm und stöckelte mit der Prostituierten im Arm zur Eingangstür. „Wie heißt du eigentlich?" „Amanda", flüsterte sie leise. Anscheinend war sie von der Gegend beeindruckt. Ihre Knie zitterten. Benjamin öffnete die Tür und gewährte uns Einlass. Wie ein Gentleman nahm er meinen Mantel entgegen und bewunderte meinen Körper. „Valerie, du siehst einfach bezaubernd aus." Ich wusste nicht, ob er mich oder meinen Busen meinte, der fast meine Bluse sprengte. Sie war eine Nummer zu klein. „Danke, du aber auch." „Das ist also deine Freundin?", lachte mich Valerie an. Sie wusste, dass das nicht stimmte, spielte das Spiel aber mit. Es ging um ihre Karriere. „Verlieren wir nicht zu viel Worte", antwortete ich. „Ist dort das Schlafzimmer?" Ich betrat den Nebenraum und hatte recht. Es war im typischen amerikanischen Stil eingerichtet, viel Holz, viel Dekoration und altmodisch. Dennoch verbreitete der Raum einen gewissen Charme, da das Bett eine ausreichende Größe für vier Personen bot, wenn sie aufeinanderlagen. Noch bevor die Wagners etwas sagen konnten, begann ich mich auszuziehen. „Möchtet ihr nicht auch eure Kleidung ablegen?" „Ja sicher", stotterte der Mann und ich sah ihm zu, wie er sich seine Sachen beinahe vom Leib riss. Eine Beule zeichnete sich in seiner Unterhose ab, die vorn ein Schlitz hatte. Auch June machte sich nackt. Sie war eine richtige Frau, was ich merkte, als sie in einer Korsage vor mir stand. Das ...