1. Rehabilitationsmaßnahmen 02


    Datum: 07.09.2021, Kategorien: Romane und Kurzromane,

    ... Kontakt. Und mein Dienstplan macht die Sache auch nicht einfacher."
    
    "Ach du Ärmste, das kommt mir sehr bekannt vor. Der Mann meiner Nichte ist im gleichen Geschäft tätig, also auch ein freiberuflicher Räuber. Du tust mir echt leid. Du kannst bleiben, solange du willst. Du siehst, ich habe eins der beiden Doppelzimmer auf dieser Etage, also Platz genug für uns beide."
    
    "Ich habe aber keinen Schlafanzug dabei", meinte Julia beiläufig.
    
    Sie wollte doch tatsächlich über Nacht bei mir bleiben. Jetzt betete ich darum, dass ich standhaft bleiben konnte.
    
    "Du bekommst einen von mir", sagte ich, "aber ich habe nur kurze dabei."
    
    Ich holte einen aus dem Schrank, sie schnappte ihn sich und verschwand im Bad. Ich hörte die Dusche laufen und dann dauerte es.
    
    Oh, oh, sie macht sich kampfbereit, dachte ich, aber sie musste ihr langes blondes Haar trocknen und für meine 6mm Borsten brauchte ich keinen Föhn; also hatte ich keinen dabei.
    
    Dann kam sie aus dem Bad und ich musste lachen. Mein Schlafanzug war ihr mindestens drei Nummern zu groß. Das Shirt sah bei ihr wie ein kleines Zirkuszelt und die Short schlackerte um ihre schlanken sexy Beine.
    
    "Julia, ich frage mich wie die Short bei dir hält?"
    
    "Ich habe den Hosengummi ein klein wenig enger geknotet, also du siehst, es geht."
    
    Sie hob ihre Arme, als wenn sie die Sonne am frühen Morgen begrüßen wollte und drehte sich mit kleinen Trippelschritten. Das hätte sie besser nicht gemacht, denn als sie die Drehung beendet ...
    ... hatte, hing ihr meine Hose um die Knöchel. Der Gummi war also doch nicht eng genug. Und mein Schlafshirt war ihr zwar viel zu groß, aber da sie ihre Arme weit gehoben hatte, schaute die Hälfte ihres süßen kleinen Popos heraus.
    
    "Oups!", meinte sie und tat überrascht. Sie blickte mich mit großen, unschuldigen Augen an, das scheinheilige Luder. Sie wusste ganz genau, was sie anrichtete, denn sie schaute auf eine ganz bestimmte Stelle an meiner Trainingshose.
    
    Und was soll ich sagen! All die ganzen Herz- und Blutdrucktabletten, die Betablocker, Blutverdünner und Wassertabletten konnten nicht verhindern, dass sich etwas regte. Und zwar gewaltig.
    
    Julia hatte nur schütteren blonden Haarwuchs auf ihrem Venushügel, und weil sie so schlank und zierlich war, wirkte sie wie ein junges Mädchen.
    
    "Bitte Julia", stöhnte ich hilflos, "bitte tu mir das nicht an. Du weißt ich kann das nicht machen."
    
    "Arne, ich glaube du magst mich nicht!", nörgelte sie.
    
    "Verdammt Julia, du weißt, dass das nicht stimmt. Ich mag dich sehr, vielleicht viel zu sehr, aber du kennst meine familiäre Situation und deswegen darf ich das nicht. Ich muss "Nein" sagen, so schwer mir das auch fällt. Und wenn du das nicht akzeptieren kannst, dann bitte ich dich zu gehen. Ich muss dich in der Beziehung enttäuschen, so schwer mir das auch fällt."
    
    Julia schaute mich nachdenklich an.
    
    "Das meinst du ernst, nicht wahr? Du bleibst standhaft, auch wenn du es eigentlich nicht willst? Wenn mein Mann so wäre wie du, ...
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