1. Nikolaj Nikolajew


    Datum: 01.11.2021, Kategorien: Nicht festgelegt,

    ... unmittelbar mein Gehirn erreichte, ohne den umständlichen Umweg über den Magen zu machen.
    
    Ich riss ein weiteres Tütchen auf, schüttete den Inhalt auf meinen Handrücken und hob ihn an meine Nase. Tief einatmend sog ich das Pulver nach oben, um meinen Kopf frei zu blasen. Es brannte.
    
    Augenblicke später wurde der Schleier vor meinen Augen fortgerissen. Alles wurde überdeutlich und glasklar. Dies war kein Unglück, sondern das gute Schicksal hatte mich hierher geleitet. Es war die Belohnung für den Kummer und das Martyrium, die ich durchlitten hatte. Glück und Energie überschwemmten mich. Ich war mächtig und schön und anbetungswürdig.
    
    Mit veränderter Wahrnehmung sah ich die Gefallene erneut an, ließ meinen Blick von ihrem Schwanenhals über den schneeweißen Rücken, auf dem ich mit dem blutroten Schnitt einen farbigen Kontrapunkt gesetzt hatte, bis hinab zu den Rundungen ihrer Kehrseite gleiten. Insbesondere letztere zog mich magisch an. Ein Appetit auf dieses keusche Fleisch überkam mich, der keinen Aufschub duldete. Ohne Skrupel fasste ich die üppigen Hügel und knetete das stramme Hinterteil. Unmöglich war es mir, den Blick davon zu wenden. Begierig zog ich die Backen auseinander. Das schmale, dunkle Tal dazwischen wurde offenbar und eine winzige gekräuselte Pforte blitzte kokett darinnen auf.
    
    Ich spürte wie mir das Blut mit Macht in die Lenden schoss und ich in Sekunden stahlhart war. Hastig entledigte ich mich meiner Beinkleider. Aus seinem Kerker entlassen sprang ...
    ... das erwachte Biest zwischen meinen Beinen ins Freie. Der rote, geäderte Pfahl ragte unter meinem Hemd hervor und zuckte vor freudiger Erwartung.
    
    Matt und schwerfällig, als erwache sie langsam aus einer Trance, versuchte Olga mühsam atmend, sich aufzurichten. Ich drückte sie unzeremoniell zurück auf die Couch.
    
    Einige lose Strähnen hatten sich aus ihrem zuvor so untadeligen Haarknoten gelöst und hingen unordentlich über ihre Schultern und den Rücken herab. Ich erkannte, wie lange ihr Haupthaar tatsächlich war, wenn es nicht von der strengen Frisur gebändigt wurde. Dieses eigentlich unbedeutende Detail bezeugte für mich mehr, als alles andere, dass der Frau eine leidenschaftliche Natur innewohnte, die nur durch Konvention und Mode unter einer dünnen Hülle verborgen wurde. Jenseits dieser verletzlichen Oberfläche aber war sie ungezähmt und ihre Leidenschaft konnte jederzeit geweckt werden.
    
    Voll überwältigender Lust kniete ich mich hinter die bäuchlings auf dem Sofa liegende Schönheit, deckte das verborgene Tal auf und brachte meinen Rammbock vor dem magischen Tor in Stellung. Ein fester Griff meiner kraftvollen Hände enthüllte die bräunliche Rosette vollends und noch mehr Zugkraft eröffnete in ihrer Mitte ein winziges Löchlein, das verführerisch dazu einlud, es zu erkunden.
    
    „Was tun Sie da? Das ist unanständig. Lassen Sie das!"
    
    Aber ich wusste es besser. Ich durfte ihr den Genuss, der uns beide erwartete, nicht vorenthalten.
    
    Ich setzte zum Sturm auf die nie zuvor ...
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