1. Wendungen des Lebens Teil 01


    Datum: 11.03.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... nicht.
    
    Sebastian arbeitete in einer Autowerkstatt. Er träumte davon, sich selbständig zu machen. Das Schönste für ihn war, an alten Karren herumschrauben zu können. Dazu hatte er ja bei seiner Arbeit genug Gelegenheit.
    
    „Ich kann mir das gut vorstellen", zeigte ich Verständnis für ihn, „ich liebe es auch sehr, Oldtimer zu fahren."
    
    „Na, vielleicht ergibt sich ja etwas mit uns beiden!", verhieß Sebastian mir. Johanna blickte mich dabei sehr interessiert an. Offenbar gefiel ihr auch der Gedanke, dass ich mit ihrem Mann ein Hobby teilte.
    
    Er war mir sehr sympathisch.
    
    Natürlich beneidete ich ihn um Johanna. Aber andererseits schien er der richtige Kerl, um sie glücklich machen zu können.
    
    Warum war ich so geil auf Johanna? Renate war doch auch ein flotter Käfer!
    
    Aber sie war eben klein und zierlich. Johanna hingegen war ein Vollweib! Solch wogende Brüste in ihrer Bluse, so große kugelrunde Pobacken, die dem kurzen Rock einiges abverlangten, eine enge Taille, und diese langen, langen Beine. Und dann hatte sie immer so ein wissendes Lächeln, als wüsste sie, was ich dachte, wenn ich sie verstohlen betrachtete...!
    
    Dann ging es zum Essen.
    
    Weil Renate zum Kochen auch nicht geschaffen war, hatte sie aus dem asiatischen Restaurant Speisen anschaffen lassen, die sie auf unserem guten Geschirr angerichtet hatte. Scharfes Curry mit Paprika, Morcheln und Riesengarnelen, dazu gab es Duftreis.
    
    Ich servierte einen leichten Weißwein dazu.
    
    Nach dem Essen schenkte ...
    ... ich Sebastian und mir einen Whiskey ein. Die Frauen blieben beim Wein.
    
    Als Renate aufstand und abräumen wollte, bot sich Sebastian an, ihr zur Hand zu gehen. Sie stellten das Geschirr zusammen und trugen es gemeinsam in die Küche hinaus.
    
    Ich genoss, für eine Weile mit Johanna alleine zu sein.
    
    Ich erzählte ihr von meinen Reisen nach Mexiko und China. Johanna war sehr neugierig. Immer wenn ich ein wenig stockte, fragte sie sogleich nach, wo ich denn sonst schon gewesen sei. Offenbar wollte sie gar nicht, dass ich mit meiner Erzählung aufhöre. Dabei blinkte sie mich mit großen Augen an, dass mich Glücksgefühle durchfuhren. Ich erzählte ihr von New York und Chicago. Sie wippte dabei mit ihrem Bein und stieß mich zufällig immer dabei an. Ich rutschte aus meinem Hausschuh heraus und tastete wie unbeabsichtigt nach ihrem Bein. Als ich ihre Fessel berührte, machte sie auch keine Anstalten zurückzuziehen.
    
    Auch nicht, als ich vorsichtig mit meiner Zehe an ihrer Wade auf und abstrich.
    
    Ich glühte, sie lächelte nur verführerisch.
    
    Irgendwann schien mir, als ob sie gar nicht darauf hörte, was ich erzählte. Als ich den New York Bericht zum zweiten Mal wiederholte, schien sie es nicht zu bemerken. Sie fragte einfach neuerlich, wo ich denn sonst schon gewesen war.
    
    Ich hatte den Eindruck, dass sie vielmehr nach der Küche horchte.
    
    Die Küche, ja!
    
    Wo blieb denn Renate so lange?
    
    „Ich werde mal nach meiner Frau sehen. Vielleicht kann ich ihr ja behilflich sein."
    
    Ich ...
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