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Schlampe Yvonne 06
Datum: 16.03.2022, Kategorien: Nicht festgelegt,
... Kleiderständer, an dem tatsächlich sehr hübsche Wäschesets sauber aufgereiht hingen. „Das hier... guck dir das mal an. Ich...", Nadine grinste mich mit ihrem unwiderstehlichen, süßen Blick an, „Ich könnte mir dich so richtig gut darin vorstellen." Das knappe Höschen, auf das Nadine zeigte, war an den Seiten mit kleinen goldenen Häkchen gehalten und sah zusammen mit dem BH, der ebenfalls zwischen den Brüsten durch ein ebensolches Häkchen verbunden war, verdammt gut aus. Ja, den hätte ich mir gerne gekauft. Aber unser Budget war vollends aufgebraucht, was ich Nadine mit einem Achselzucken zu verstehen gab. Ich traute meinen Augen kaum, als die 19-Jährige ohne mit der Wimper zu zucken einen kurzen unschuldigen Blick über ihre Schulter wagte und das Wäscheset in ihrer Handtasche verschwinden ließ. „Du... Nadine, lass das!", ermahnte ich sie und fühlte mich im selben Moment fast schon so spießig und oberlehrerhaft wie meine Eltern. „Ich meine", zischte ich ihr zu, „ey, wenn uns jemand sieht!!" Mit einem mahnenden, ziemlich nervösen Blick wechselten meine Blicke zwischen Nadine und unserer Umgebung. Die anderen Kunden schienen keine Notiz von uns zu nehmen. Nur einen Wäscheständer weiter wühlte sich eine Frau mittleren Alters durch die Angebote und war dabei, die Preisschilder der verführerischen Dessous unter die Lupe zu nehmen. „Hab dich nicht so und pack auch was ein", stiftete meine Freundin mich an und beschwichtigte mich „Beeil dich unnd dann nix wie raus ...
... hier." Tatsächlich waren die anderen Kunden mit ihren Einkäufen beschäftigt. Ich dachte gar nicht mehr richtig nach und spielte meine Rolle wie in einem Film, hatte das Gefühl, mich selbst nur von außen zu betrachten. Ob das an der erregenden durchgemachten Nacht, dem Alkohol am frühen Morgen, der mich noch mehr aufputschte oder daran lag, dass ich meiner Freundin gefallen wollte und nicht die Oberspießerin sein wollte, konnte ich für mich selber nicht einordnen. Jedenfalls griff ich ein samtenes Stück Stoff, ein schwarzes Set aus Höschen und BH, das mit weißen Mustern verziert war und den Schritt mit einem transparenten seidenen Stoff bedeckte. Der Saum war tief geschnitten, so dass dem Betrachter -- hoffentlich bald Nadine, hoffte ich -- der verführerische Anblick des nur knapp bedeckten Venushügels in die lüsternen Augen sprang. Viel Zeit zum Überlegen hatte ich sowieso nicht, aber das Teil gefiel mir zumindest. „Komm, schneller", feuerte Nadine mich an. Ihr war ihre Nervosität an den weit geöffneten Augen deutlich anzusehen. Ihre Fingerspitzen zitterten leicht, als sie hinzufügte „Guckt keiner, hau rein..." Ich tat wie geheißen und stopfte die Wäsche schnell in meine Handtasche, die nach unseren Einkäufen sowieso schon zu platzen drohte. Auf dem Weg zum Ausgang versuchte ich, genauso wie Nadine, so unauffällig wie möglich zu wirken. Aber trotzdem fiel mir auf, wie ich mich ständig nervös umblickte, die Rolltreppe hinab starrte, als würde dort jemand auf uns warten. ...