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Schlampe Yvonne 06
Datum: 16.03.2022, Kategorien: Nicht festgelegt,
... stets nach dem Mund. Als große Schwester spielte sie sich gerne auf und tat so, als könnte sie mir mit ihren mickrigen drei Jahren Altersunterschied die Welt erklären. Dabei war ich mir sicher, dass ich in Bezug auf die Männerwelt deutlich mehr Erfahrungen hatte sammeln können, als die ewig sittsame Blondine. Lutz, der Erstgeborene, war mit seinen 24 Jahren vom gleichen Schlag wie Sofia. Ob mein großer Bruder schon jemals an einer Pussy genascht hatte, wagte ich mir nicht vorzustellen. Der Student liebte es, sich in seine naturwissenschaftlichen Lehrbücher zu vergraben und als „Erholung" oder „Belohnung", wie er es nannte, einen für ihn spannenden Konsolenabend allein zu veranstalten. Naja, jedenfalls ausschließlich mit seinen virtuellen Freunden. Nur Bernd hatte mit seinen 18 Jahren das Potenzial, die spießige Familie etwas aufzuwühlen. Auch wenn er noch zu Hause lebte, genauso wie meine ganzen Geschwister, war er sich für keine Party zu schade und wirkte wenn meine anderen Geschwister und Eltern nicht in der Nähe waren aufgeschlossen und gut drauf. Ich dachte daran, Bernd mal wieder auf ein Bier einzuladen, um den Frust von der Seele zu quatschen. Jedenfalls war Matze genau der richtige Typ gewesen, mit dem ich durchbrennen konnte. Jetzt, nach einem halben Jahr mit ihm, war mir aber klar geworden, dass meine Ansprüche gestiegen waren und er sie mir nicht zufriedenstellend befriedigen können würde. Sexuell ja. Finanziell nicht. Und allein der heutige Tag, an ...
... dem wir wahllos 500 Euro auf den Kopf gehauen hatten bewies mir, dass ich mich durchaus mit einem luxuriöseren Lebensstil anfreunden könnte. Mit Nadine wirkte jedenfalls alles viel entspannter. Ich fühlte mich verrückt, aber irgendwie begann ich, meine neue Freundin zu lieben. Aber wie sollte ich ihr das sagen? Und sollte ich ihr das überhaupt sagen? Wie fühlte sie sich wohl damit? Fragen über Fragen, die durch meinen Schädel geisterten, nachdem ich seit dem gestrigen Abend schon viel zu lange wach gewesen war und mich dennoch hellwach und aufgeputscht fühlte wie lange nicht mehr. „Scheiße, dass wir die ganze Knete schon verballert haben." Nadine blieb vor einem Schaufenster eines Kaufhauses stehen und betrachtete die ausgelegte Ware. Schöne Dessous waren den klassischen Anziehpuppen über geworfen worden. Ein Blick auf das Preisschild verriet jedoch, dass wir uns davon nicht einmal ein Höschen leisten können würden, ohne irgendwie wieder an ein wenig Geld zu kommen. „Ach, lass doch trotzdem mal rein gehen.", schlug ich vor und übernahm dieses Mal die Oberhand, so wie es meine Freundin beim Sexshop getan hatte. In der Wäscheabteilung im ersten Geschoss des Kaufhauses angekommen schauten wir uns die ausgestellte Ware genauer an. Seidene Höschen, die mit Spitze verziert waren, schöne Nachthemden, die nur das Notwendigste verdeckten -- so viel Klamotten, die ich am liebsten alle sofort gekauft hätte, wären wir nicht völlig blank gewesen. Nadine durchwühlte einen ...