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Schlampe Yvonne 06
Datum: 16.03.2022, Kategorien: Nicht festgelegt,
... Beziehung zu Matthias. Um dieses Problem würde ich mich kümmern, wenn dieser tolle Tag gelaufen war, nahm ich mir vor. Ob die Beziehung eine Zukunft hatte? Vielleicht. Wahrscheinlich nicht. Der Sex war gut. Meine Gefühle zu meiner Freundin überwogen jedoch das Bedürfnis, mich vom Matthias vögeln zu lassen, bei Weitem. Ob mich die Zukunft der Beziehung interessierte? Vielleicht, ein wenig. Aber nicht hier und jetzt. Nach einem Besuch im Nagelstudio sowie in der Parfumerie, wo wir uns durch die Düfte testeten und schließlich jeweils ein Parfum kauften, was wir uns unter normalen finanziellen Umständen niemals geleistet hätten, schlenderten wir deutlich ärmer aber umso besser gelaunt an einem Sexshop vorbei. Im Schaufenster waren aufreizende Dessous und Spielzeuge aller Art aufgereiht. „Na, wollen wir rein?", zwinkerte Nadine mir zu und wartete gar nicht erst auf meine Antwort, sondern stieß noch beim Fragen die mit roter Banderole abgeklebte Eingangstür zum Geschäft auf. Sowohl Nadine als auch ich hatten einen Sexshop noch nie von innen gesehen. Dem Internet sei Dank, hatten Matze und ich die wenigen Spielzeuge, die wir besaßen, online bestellt. Aber irgendwie hatte es -- Geld im Portemonnaie voraus gesetzt -- auch seinen Reiz, offline zu shoppen, durch die Straße zu bummeln und dann, wie geschehen, in einen interessanten Shop einzubiegen. „Guck mal, mit dem brauchen wir gar keinen Kerl mehr", kicherte Nadine, die auf einen Umschnalldildo zeigte. „Und wer soll uns ...
... den dann bezahlen?", gab ich lachend zurück. Den Einwand bestätigte meine Freundin mir. Nichtsdestotrotz nahmen wir eines der Fantasie anregenden Produkte mit, einen Dildo, der in Form und Farbe einem echten Schwanz nahezu nachgebildet war. Für einen echten Schwanz -- zumindest in Bezug auf die, die ich bei meinen Stechern kennen lernen konnte -- war die Ausführung ein wenig überdimensioniert. Für Spaß zwischen Nadine und mir aber genau das richtige, ein in Dicke und Länge perfektes Stück. Das ist wohl der Vorteil an industrieller Herstellung, dachte ich mir und wünschte mir, von so einem Hobel mal im Realen verwöhnt zu werden. Nadine pflichtete mir grinsend bei. „Vielleicht da noch was?", zeigte Nadine in Richtung der Atmosphäre schaffenden dunkel gehaltenen Bondage-Abteilung, in der sämtliche Spielzeuge für anregende Fesselspiele und weitere Sexspiele, die abseits des Blümchensex einzuordnen waren, ordentlich aufgereiht waren. Ich liebte es, hart genommen zu werden. War mir für nichts zu schade, was Matze mit mir anstellen wollte. Mit solchen Spielzeugen hatte ich jedoch keinerlei Erfahrung. Eigentlich schade, dachte ich, die Dinger würden mit Sicherheit Spannung bringen. Einen Augenblick dachte ich wieder an meinen Freund, der weder etwas von Nadine wusste noch davon, dass wir die Nacht im Hotelzimmer eines Geschäftsmanns verbracht und uns den Shoppingtrip verdient hatten. Wie würde es meinem Freund wohl gefallen, mich ans Bett zu ketten und rücksichtslos zu nehmen? ...