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Römische Fesseln 01
Datum: 13.04.2022, Kategorien: Nicht festgelegt,
Diese Geschichte ist reine Fiktion! Alle vorkommenden Charaktere sind über 18 Jahre. Bei der Geschichte geht es um legale Sklaverei und falls dir das nicht gefällt, solltest du jetzt mit lesen aufhören. Ich habe sie deshalb bei Non-consent/Reluctance eingestellt. Falls du damit nicht klar kommst, fallen Geschichten aus dieser Kategorie eh für dich flach. Ich schreibe und korrigiere meine Geschichten allein. Wer einen Schreibfehler findet, darf diesen gern behalten. Diese Geschichte finden in der selben Welt wie die englischen Geschichten vonJoe_Doe_Stories;Carl_BradfordundGentlemanMarinerstatt. Deshalb kommen, auch wenn ich versuche es zu vermeiden, englische Begriffe darin vor. Falls du kein Englisch verstehst: Google ist dein Freund! „Habt ihr schon gesehen, was heute für ein Tag ist? Heute beginnen die Giorni di libertà: Tage der Freiheit. Und ganz Rom soll dabei mitmachen. Susi. Nette. Das müüüüüsssssen wir uns ansehen." Müde sah ich von meinem Brötchen auf und betrachtete die Übeltäterin, welche gut gelaunt vor mir an ihrem iPhone rumspielte. Es war eindeutig noch zu früh am Morgen, um neue Pläne zu schmieden. Vor allem bei dem, was wir gestern (oder war es bereits heute?) alles getrunken hatten. Neben mir ließ Nette ein schwaches Muren hören, während sie an etwas Wasser nuckelte. Ich konnte nicht genau verstehen, WAS sie gesagt hat. Sicherlich denselben Gedanken wie ich: Es war noch viel zu früh! Wir würden noch in den weichen Hotelbetten schlafen, hätte ...
... Leni nicht Sturm geklopft und uns zum Frühstück geschleppt. Ich hatte nicht mal die Zeit zu duschen. Laut Leni MUSSTEN wir einfach die Ersten am Buffet sein. Und nun saßen wir hier... mit einem Kater... rochen noch nach der letzten Bar... und vor allem: DAS BUFFET MACHT ERST IN EINER HALBEN STUNDE AUF! Zum Glück hat sich eine der Kellnerinnen unser erbarmt und bereits etwas aufgetafelt: etwas Butter und Brot. Nicht gerade ein Grund früh aufzustehen. Bei meinem Versuch Leni zu ignorieren, richtete ich meine Aufmerksamkeit auf die Kellnerinnen, die professionell die restlichen Tische eindeckten. Bereits seit dem ersten Tag waren sie mir merkwürdig vorgekommen. Damals wusste ich noch nicht, warum: sie wirkten kompetent, waren gepflegt und sprachen ein gutes Englisch. Und doch waren sie etwas ZU höflich, ZU aufmerksam und vor allem: sie sahen mir nie in die Augen! Helene, die sich lieber Leni nannte damit sie niemand für eine alte Schabracke hielt, hatte mich erleuchtet: „Das sind alles Sklavinnen, weißt du?" „Sklaven? Als Kellner?" Leni hatte über mein verdutztes Gesicht gelacht. „Das ist wie beim Frondienst, weißt du? Das Hotel bezahlt ihre Schulden und sie müssen dafür hier arbeiten. Fürs Hotel ist es billiger, als Kellner einzustellen. Und die Mädels landen nicht in irgendeiner Spelunke." „Aber müssen sie nicht Ketten tragen?" Flüsternd fügte ich hinzu: „... und nackt sein?" Daraufhin hatte Leni mich nur noch mehr ausgelacht. Erst später wurde mir klar, dass ...