1. Römische Fesseln 01


    Datum: 13.04.2022, Kategorien: Nicht festgelegt,

    ... Hintern zu einem kräftigen Rotton. Damals hatte ich noch nie jemanden so wütend gesehen, was rückblickend leicht verständlich war. Kein Vater will sein einziges Kind wie eine Sklavin vor sich auf den Knien sehen.
    
    Seitdem gab es keine Übernachtungen mehr bei Leni, um unseren 'schlechten' Einfluss auf sie einzuschränken. Und wenn wir doch mal da waren, musste JEDE Person im Haus anständige Kleidung tragen.
    
    Dieses sprichwörtlich durchschlagende Erlebnis hat uns aber nicht daran gehindert, weitere dumme Ideen zu verwirklichen... und dabei den ein oder anderen Kopf gehörig zu verdrehen. Wir waren wie ein Orkan: wo wir feierten, herrschte Chaos. Doch bis jemand einschreiten konnte, hatten wir uns schon wieder in Luft aufgelöst und heckten den nächsten Unsinn aus.
    
    Und so kommt es nun auch, dass wir nach unseren Studien noch einmal gemeinsam richtig die Sau rauslassen wollen. So wie gestern Nacht!
    
    „Wie ist es bei euch, Mädels. Aber für mich klingt das nach etwas, dass wir uns nicht entgehen lassen dürfen! Esst auf und zieht euren besten Fummel an. Wir jagen heute ein paar nackte Männer!"
    
    „Bester Fummel ist gut. Was würdest du denn anziehen? Dein Cocktailkleid von gestern ist eindeutig zu lang. Oder willst du es nur halb tragen? Welcher Teil soll es denn werden: der Oberkörper oder unten rum?"
    
    Nette musste natürlich wieder drauf los stacheln. Seit sie mit dem Jurastudium fertig war, sind ihre Kommentare sogar schlimmer geworden. Vermutlich stellt sie sich bereits ...
    ... vor, wie sie vor einem Staatsanwalt den Gerichtssaal umkrempelte.
    
    „Mach dich nicht lächerlich. Wir ziehen unsere Bikinis an. Deiner verdeckt wohl kaum genug, dass du dir Sorgen machen musst." Es ging los. Beide fingen an sich zu beharken.
    
    „Das musst du gerade sagen. Du hast deinen doch in der Anstandsabteilung für NUDISTEN gekauft."
    
    Hoffnungsvoll sah ich zum Buffet hinüber. Wenn das noch eine Weile anhielt, könnte ich wenigstens etwas Ordentliches frühstücken.
    
    Eine Stunde später, immer noch zu früh, falls man mich gefragt hätte, verließen wir gespornt und gestiefelt das Hotel in Richtung Innenstadt. Eigentlich eine Meisterleistung, wenn ich bedenke, wie lange wir morgens normalerweise brauchen. Doch was will man machen, wenn die beste Freundin zur größten Nervensäge mutiert und einem geradezu durch das Bad scheucht. Das Ergebnis konnte sich trotzdem sehen lasse. Nicht, dass es dazu viel Arbeit bedurfte. Wir sind junge, schlanke und blond. Bei solchen Sexgöttinnen würden den Italienern die Augen rausfallen.
    
    Wie abgesprochen trug jede von uns den nuttigsten Bikini, den unsere Koffer hergegeben hatten. Während das bei mir „nur" ein knapper Zweiteiler war, hatten sich die meine Freundinnen gegenseitig übertreffen wollen. Nettes Oberteil bestand lediglich aus einem dünnen Stoffband, dass bereits arge Probleme dabei hatte ihre Brüste überhaupt festzuhalten. Ich wäre nicht überrascht, gleich einen lauten Knall zu hören. Bei Leni war es noch schlimmer (oder besser?). Sie ...
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