1. Die Geburt der Odaliske


    Datum: 27.07.2022, Kategorien: Nicht festgelegt,

    ... dich rühren. Du hast doch keinen Besenstiel verschluckt, oder doch?"
    
    Ich musste unwillkürlich lächeln. Er schien doch kein solcher Bösewicht zu sein. Langsam wich meine verkrampfte Körperspannung und ich konnte mich mehr entspannt auf meine Unterschenkel setzen. „Wie nun kann ich helfen?".
    
    „Nun, nach dem ich gesehen habe, was mir hier alles verborgen wird, geht es mir viel besser. Aber was sollte das mit dem Gärtner sein?"
    
    „Nun, gestern, als ich bei der kranken Frau war und ihr kamt herein, um nach ihr zu fragen, da dachte ich, ihr seid der Gärtner."
    
    „Ich bin schon für vieles gehalten worden in meinem Leben aber noch nie für einen Gärtner. Glaubst du wirklich ich ließe einen anderen Mann in meinen Harem. Für die Pflanzen hier habe ich meine Eunuchen und auch manche Frauen kümmern sich um Blumen. Aber wenn Eunuchen teurer werden als schöne Frauen, vielleicht wird es dann Gärtnersklavinnen geben in meinem Haren. Obwohl, wenn die dann so schön sind wie du, dann wäre das nicht einmal so schlimm."
    
    Ich fühlte wie mein Gesicht etwas warm wurde und dreht es ein wenig zur Seite, wofür ich ein „Ah -Ah!" erhielt. Sein Zeigefinger zeigte mir, dass er mein Gesicht sehen wollte. Also wandte ich mich ihm wieder voll zu. „So ist es gut, Aljana! Ich will doch deine Schönheit sehen."
    
    „Aber Sie haben mir immer noch nicht gesagt, was ich tun kann."
    
    „Nun, nach dem ich dich gesehen habe geht es mir viel besser. Spielst du Schach?"
    
    „Nein, ich spiele kein Schach. Ich komme ...
    ... aus einer armen Familie. Schach wird zwar in Russland gespielt, aber nur von den reichen Leuten. Ich spiele aber Dame auf den 64 Feldern."
    
    „Dame, und du meinst sicher nicht die türkische Variante, das ist mal eine Herausforderung. Das habe ich schon lange nicht mehr gespielt. Du darfst gehen und nach deinen anderen Patienten sehen, aber nur wenn du mir versprichst deine Krankenbesuche bei mir nicht zu vernachlässigen. Ich werde dich dann rufen lassen."
    
    „Dann", und ich merkte, wie ich mit meinen Fingern an meiner Weste nestelte, „gehe ich wieder, wenn sie erlauben." Ich erhob mich und ging zur Türe. Er rief mir nach: „Nicht vergessen, wieder zurückkommen!"
    
    Vor der Türe wartete Abischag auf mich. Sie wusste wohl, dass ich nur schlecht wieder zurückgefunden hätte.
    
    „An was leidet der Herr? Bist du dir bewusst, dass du uns da in echte Schwierigkeiten hättest bringen können? Ich will nicht wegen dir bestraft werden?"
    
    „Das wollte ich wirklich nicht! An was der Herr leidet, das hat er mir gar nicht gesagt. Er wollte wissen, ob ich Schach spiele. Und ich soll ihn in meine Krankenbesuche mit einbeziehen. Ich habe eher das Gefühl er leidet an Liebesweh. Aber ich habe nicht vor mich in sein Bett zu legen."
    
    „Du weißt aber schon, dass du von deinem Herrn hier sprichst. Wenn der will, ruft er seine Eunuchen, und die zwingen dich in sein Bett und halten dich fest, während er dich besteigt."
    
    „Hat er das schon mal gemacht?" Ich hörte das Zittern in meiner Stimme.
    
    „Nein, ...
«12...141516...28»