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Die Geburt der Odaliske
Datum: 27.07.2022, Kategorien: Nicht festgelegt,
... Er ist wohl erspielt." Er blieb aber noch bis Abischag kam, um mich abzuholen. Als wir schon fast aus der Tür war hörte ich ihn wohl zu sich selbst sagen: So, nun muss ich mal zuerst für mich selbst sorgen." „Du musst mir nichts sagen, deine Augen sprechen sehr deutlich." Meinte Abischag zu mir auf unserem Weg zurück. „Es war mir ganz seltsam in meinem Unterleib gewesen. Ich habe das noch nie erlebt." „Schätzchen, das war ein Orgasmus. Das ist es was an dem Liebesspiel so schön ist. Hat er dich beschlafen?" „Nein, wo denkst du hin? Er hat mich gar nicht berührt. Nur ein Pinsel hat das gemacht." „Ah, ein Pinsel. Auf Ideen kommt der Mann, das muss man ihm lassen." Die Tage gingen weiter. Ich behielt diese Begegnung in meinem Herzen fest, sprach aber mit niemanden darüber. Ich versorgte die kleinen oder auch größeren Schmerzen meiner Anvertrauten weiter. Ich war gar nicht verstört, als ein Eunuch eines anderen Harems bei mir vorstellig wurde. Mir war ja gesagt worden, dass ich für die Frauen anderer Harems zuständig war. Eine der Frauen hätte heftiges Erbrechen und ich soll doch kommen und sehen, ob ich helfen könne. Einer der Eunuchen in meinem Harem war bereit mich zu begleiten, damit mir nichts geschieht. Ich fand die Frau in einem gemeinschaftlichen Schlafzimmer, auf ihrer Liege liegend. Die Ärmste sah nicht gut aus. Als ich das Erbochene sah wusste ich, dass das nichts mit Blut aus dem Magen zu tun hatte. Aber ich ordnete an, dass sie isoliert ...
... wurde und heißen Tee mit dunklem Brot bekam. Auch sollten sich alle hier regelmäßig, wenn sie mit ihr zu tun hatten, gründlich ihre Hände waschen. An einem kleinen Herd zeigte ich den Frauen wie das ging, mit dem gründlichen Hände waschen. Mir fiel von der Seite ein kleiner, dicklicher Mann auf, der mich gründlich musterte. Ich wandte mich so dass er möglichst wenig von mir sehen konnte. Ich war nicht mehr so naiv, dass ich für den Gärtner halten würde, das war der Herr dieses Harems. Sein Bartwuchs verriet ihn als solchen, da die Eunuchen bartlos waren. Am nächsten Tag, als ich nochmals nach der Kranken sah, musste ich ihm nochmals begegnen. Wieder fühlte ich wie er mich mit seien Augen ausziehen wollte. Ich hatte bewusst meinen Umhang angelassen und hüllte mich tiefer in ihn hinein. Ärgerlich zischt er etwas Unverständliches und verschwand. Ich schenkte dem keine weiter Bedeutung und ging mit dem Eunuchen gemeinsam zurück in unseren Harem. Dass sich etwas verändert hatte merkte ich am gleichen Tag in der Kantine. Die Frauen wollten sich nicht mehr zu mir setzen oder waren auffallend schweigsam in meiner Gegenwart. Mir war das sehr befremdlich, nur Abischag hielt unverändert zu mir. Ich wollte das nicht auf sich sitzen lassen, sondern wissen was hier gespielt wurde. „Nun, es gehen Gerüchte ins Land." „Was für Gerüchte?" „Dass du den Herrn eines anderen Harems schöne Augen machst." „Welchem Herrn denn?" „Nun, dem Nachbarn, dem die Kleine gehört, welche ...