1. Die Geburt der Odaliske


    Datum: 27.07.2022, Kategorien: Nicht festgelegt,

    ... werden."
    
    Sie ging wieder, wie sie uns aufgesucht hatte, energisch. Die Türe schloss sich hinter ihr. Katja und ich blieben allein zurück. Sie neigte sich zu mir herüber und flüsterte mir zu: „Heute Nacht ist mir der Bär erschienen, im Traum." Ich flüsterte zurück: „Mir auch. Und es ging mir danach viel besser. Vielleicht, vielleicht wird ja doch noch alles gut." Durch ein Schlüsselgeräusch aufgeschreckt stand ich auf und sah, wie eines der Mädchen aus unserem Käfigwagen mit Striemen an ihren Brüsten und Bauch in eine einzelne Zelle gesteckt wurde. Was hat sie nur getan, um die Leute hier so zu reizen?
    
    Gegen Mittag hörte ich einen Mann rufen: „Wir beginnen sie zu brechen. Bringt die Täubchen hier raus! Das ist nichts für die." Keine Ahnung was der Mann damit meinte. Auf jeden Fall wurde unsere Türe aufgemacht, unsere Kettchen genommen und wir beide folgten den leichten Zug an unseren Halsbändern.
    
    Nachdem wir durch einige Gänge geführt wurden, erreichten wir wieder eine Art Halle. Diese war abgetrennt in zwei Teile. In dem einen Teil standen einige Hocker und zwei Betten. Sollten wir hier in den Betten nun doch zum Beischlaf gezwungen werden? Der andere Teil bestand aus vielen Eisenstangen, welche senkrecht von der Decke auf den Boden führten. An einer Seite war eine Tür.
    
    Wir wurden durch die Türe in das Innere gebracht und der Führer ging hinaus und verschloss diese Türe. Die Stangen standen viel zu eng, als dass wir uns dazwischen hätten hindurchzwängen können. ...
    ... Noch waren wir allein, doch schon bald kamen andere Mädchen hinzu, alle nackt und an Halsbändern geführt, wie wir. Die Farben Braun und Schwarz herrschten vor, obwohl ich und Katja eher ins Rot gingen. Wir waren dann fünfzehn Mädchen zusammen.
    
    Auf einem Stapel lagen Decken, so dass wir uns eine Lagerstatt bauen konnten. Trinkbecher und kleine Schüsseln mit Essen standen vor den Stangen, dass wir sie erreichen und zu uns in den Käfig bringen konnten. Ich kann nichts anderes sagen als Käfig. Wir schwatzten miteinander und machten uns gegenseitig bekannt. Es war schon seltsam, so nackt inmitten unbekannten anderen nackten Mädchens zu sitzen.
    
    Die Mädchen waren alle eine Schönheit, so verschieden sie auch waren, groß, klein, mit viel Busen oder auch nur wenig, und alle Farben, welche für Mädchenhaar möglich war, hatte sich hier eingefunden. Ich muss eher sagen: Einfinden müssen. Nach und nach legten sich alle schlafen auf einen ungewissen neuen Tag. Unsere Ausbildung zur Krankenpflegerin sollte beginnen. Die Ausbildung zur Beischläferin blieb uns erspart.
    
    Am anderen Morgen, nach dem Frühstück, betrat Mademoiselle Adele den Raum und schloss unsere Türe auf. Sie winkte uns herzu und wie verließen zögernd unseren Käfig. Sie blickte sich um und meinte: „Nun, nicht ganz so schön wie bei den Haremssklavinnen, aber gegenüber den Bordellsklavinnen ein echter Luxus. So kommt nun, ihr werdet nicht gefressen. Setzt euch auf die Hocker. Wir beginnen mit dem Unterricht. Erstes Thema ist ...
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