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Doro 08: Verdiente Strafe
Datum: 08.08.2022, Kategorien: Nicht festgelegt,
... auf. „Greifen Sie die Ketten!" Um nicht abzurutschen, wickelte Thomas die Enden der Eisenketten mehrfach um seine Handgelenke und fixierte sie mit den Händen. Dann schloss er die Augen in Erwartung, was kommen würde. Er hörte das Surren des Elektrokrans über sich und fühlte, wie er angehoben wurde. Unmittelbar bevor er den Bodenkontakt verlor, klickte es und die Aufwärtsbewegung stoppte. Auf den Zehenspitzen balancierend war sein Körper lang und gerade ausgestreckt, seine Muskeln in Armen, Schultern, Bauch und Rücken extrem gedehnt. Die Kettenglieder zogen sich unangenehm eng um seine Handgelenke zusammen. Instinktiv versuchte er sein Gewicht zu verlagern, um eine bequemere Haltung zu finden. Ein Anflug von Panik überkam ihn, als ihm bewusstwurde, wie hilflos und verletzlich er in dieser Position war, ganz besonders angesichts des Werkzeugs, dass die Frau in Händen hielt. Das Klacken der Reitstiefel auf dem harten Zementboden näherte sich. Thomas brachte es nicht über sich, die Augen zu öffnen. Mit aller Gewalt spannte er seine Muskeln an in der Erwartung des Schlags, der unweigerlich kommen würde. Stattdessen zuckte er überrascht zusammen, als etwas sanft sein Gesicht berührte. „Schauen Sie mich an!" Séverines Stimme war leise und vibrierte mit einem tiefen Timbre. Thomas blinzelte sie an. Die Reitgerte hatte sie vor sich ausgetreckt und hob damit sein Kinn an, bis ihre Augen sich trafen. „Sie glauben zu wissen, was geschehen wird. Seien Sie ...
... versichert, dass Sie meinen Einfallsreichtum unterschätzen. Ich bekomme immer, was ich will. Und ich bin bereit, dafür alles zu tun, was erforderlich sein wird." Die Spitze der Gerte streichelte derweil sachte seine Wangen und dann am Hals entlang nach unten und über seine Brust. Thomas' Angst erreichte neue, unbekannte Höhen und schnürte ihm die Kehle zu. Kalter Schweiß brach ihm am ganzen Leib aus. Er wollte rufen, dass es ihm leidtue. Er wollte schwören, dass er nie mehr ungehorsam sein würde. Er wollte betteln, dass sie ihn gehen ließe. Kein Wort kam über seine Lippen. Séverine hatte die neckenden Berührungen beendet und spielte nun mit beiden Händen mit dem Werkzeug, die flexible Rute leicht hin und her biegend. Ein zufriedenes Lächeln umspielte ihren Mund und verlieh ihren Zügen erstmals eine feminine Weichheit, die Thomas zuvor noch nicht erlebt hatte. Mühsam zwang er sich, seinen Atem zu beruhigen, auch wenn sein Herz gleichzeitig seinen Brustkorb sprengen wollte. Eine leichte Hoffnung keimte in ihm auf, dass er doch noch aus dieser Patsche herauskommen könnte, in die er sich leichtsinnig hineinmanövriert hatte. Seine Augen folgten ihr, als sie auf Armeslänge langsam um ihn herumschritt, in den Augen ein hungriges Glitzern wie das eines Raubtiers, dass sich seiner Beute sicher ist. Als sie aus seinem Blickfeld verschwand, wandte er schnell den Kopf zur anderen Seite, wo sie wieder auftauchen musste. Unvorbereitet traf ihn der erste Schlag auf den Rücken. Das ...