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Doro 08: Verdiente Strafe
Datum: 08.08.2022, Kategorien: Nicht festgelegt,
... dünne Rohr schnitt in seine angespannte Haut und brannte wie Feuer. Der peitschende Knall warf ein vielfältiges Echo von den Wänden der Halle zurück. Thomas hörte sich selbst vor Schmerz schreien und die Welt um ihn verschwamm hinter einem nassen Schleier. Geduldig beobachtete Séverine, wie der hellrote Strich, den ihre Gerte auf seine Haut gezeichnet hatte, dunkler wurde und anzuschwellen begann. Ansonsten war sein Rücken nahezu makellos wie eine frische, unbenutzte Leinwand, die ihr alle künstlerischen Freiheiten bot. Schon vor langer Zeit hatte sie sich ihre sadistischen Neigungen eingestanden und war mit sich im Reinen. Sie genoss es, anderen weh zu tun. Noch mehr liebte sie es, wenn sie dabei einen Novizen in ihre Welt des Schmerzes und er Unterwerfung einführen konnte. Prüfend schwang sie die Rute pfeifend durch die Luft und überlegte, wie sie fortfahren wollte. Thomas suchte zunehmend verzweifelt nach einem Ausweg aus der Klemme, in die er sich selbst gebracht hatte, doch es schien aussichtslos. Den Körper lang gestreckt, die Arme erbarmungslos nach oben gezogen, konnte er nichts tun, um sich vor den weiteren Hieben zu schützen. Der zweite Schlag war nicht mehr überraschend, aber nicht weniger schmerzlich. Bedächtig umkreiste ihn die Peinigerin. Ihre hoch aufgerichtete Haltung verlieh ihr eine Aura des Selbstvertrauens und Überlegenheit. Darunter lauerten eine unbändige Aggressivität und ein unbedingter Wille, sich alles zu nehmen, was sie ...
... brauchte. Weitere Schwinger folgten exakt bemessen und gezielt. Doch mit jedem Peitschenknall, jedem Stöhnen und jedem Zusammenzucken des Gequälten, jeder neu aufblühenden Rötung verlor sie ein wenig mehr ihrer Selbstkontrolle. Bald prasselten die Schläge in rascher Folge vorne, hinten und seitwärts auf seinen Rumpf. Als die Tortur endlich aufhörte, überzogen ihn rote Striemen. Er stöhnte durch schmerzhafte Atemzüge und blinzelte die Tränen weg. Madame stand einige Schritte von ihm entfernt. Ein grausames Grinsen umspielte ihre vollen Lippen, während sie das Kunstwerk, das sie auf seinen bloßen Oberkörper gezeichnet hatte, bewunderte. Ansonsten deutete nichts an ihrer Haltung und ihrer Erscheinung darauf hin, dass sie Sekunden zuvor einen wehrlosen Menschen brutal geschlagen hatte. Ein zweites Mal näherte sie sich ihm, bis er ihren Atem auf seinem Gesicht spüren konnte und ihr markanter Duft, der nun von einer überraschenden Moschus-Note unterlagert wurde, in seine Nüstern stieg. Er zitterte und winselte schwach, während eine ihrer schlanken Hände fast zärtlich über die frischen Wundmale auf seinem Torso strich. Allmählich näherten sich die neckenden Finger einer seiner Brustwarzen, die bei der Tortur bisher ausgespart geblieben waren. Ein scharfer Fingernagel begann, den winzigen Nippel aufzurichten und zu kratzen, der unter der ungewohnten Berührung anschwoll und hart wurde. Thomas konnte sich auf diese unerwartete Behandlung keinen Reim machen, die ein seltsames, zwischen ...