1. Doro 08: Verdiente Strafe


    Datum: 08.08.2022, Kategorien: Nicht festgelegt,

    ... Schmerz und Lust pendelndes Gefühl in seiner Brust hervorrief, das langsam nach unten in seinen Bauch und dann noch tiefer in seine Lenden sickerte.
    
    Erstaunt bemerkte er, dass auch in der Frau, die ihn quälte, etwas vor sich ging. In der intimen Nähe, in der sie sich vor ihn gestellt hatte, spürte er, wie ihr Atem schneller und heißer wurde. Die streng zusammengekniffenen Augen hatten sich geweitet und schauten beinahe erstaunt, während eine jugendliche Röte ihre Wangen überzog. Jeder gequälte Laut, den er von sich gab, ließ sie aufhorchen.
    
    Ganz offensichtlich genoss sie es körperlich, ihm Schmerzen zuzufügen. Der Umstand, dass er ihr hilflos ausgeliefert war, schien diese Lust noch zu potenzieren. Energisch gruben sich ihre Nägel in seine empfindlichen Brustwarzen, malträtierten, zwirbelten sie und zerrten an ihnen. Ihr grausam verzogener Mund öffnete sich zu einem lustvollen Oh, als sie ein kehliges Stöhnen von sich gab und sich vornüber krümmte, als verkrampfe sich ihr Unterleib. Eine silberblonde Strähne hatte sich aus ihrer strengen Frisur gelöst und fiel ihr unkontrolliert ins Gesicht.
    
    Die Macht, die sie über ihn ausübte, die Fähigkeit, ihm Schmerzen zufügen zu können, ohne dass er sich ihr entziehen konnte, schienen ihr über alle Maßen zu gefallen. Nur widerwillig riss sie sich von ihm los und brachte ein paar wenige Schritte Abstand zwischen sich und ihr Opfer. Leicht nach vorne gebeugt, eine Hand in ihren Schoß gepresst stand sie da, derweil ein paar ...
    ... kleine Beben durch ihren Körper rollten und ein seltsamer Laut, eine Mischung aus Keuchen und Grollen aus ihrer Kehle aufstieg.
    
    Nach einer gefühlten Ewigkeit richtete sie sich auf, die zuvor umwölkten Augen wieder klar. Als erinnere sie sich plötzlich wieder an ihn, taxierte sie den Gefesselten. Erneut hob sie die Gerte zum Schlag und lachte hell auf, als er in Reaktion darauf wimmerte und vergeblich versuchte zurückzuweichen. Das unerwartet fröhliche Geräusch ließ die bedrohliche Atmosphäre kippen. Harmlos senkte sie das Folterinstrument. Überrascht registrierte Thomas, wie sich Séverine entspannte und ihre Gesichtszüge weicher wurden. Fragend sah er sie an. „Ich hatte doch gesagt," meinte sie, „dass wir noch viel Spaß miteinander haben werden. Warte. Bewege dich nicht. Ich habe eine Überraschung für dich."
    
    Das plötzliche vertrauliche Du verwirrte ihn mindestens ebenso, wie ihr Stimmungsumschwung und das folgende Aufknöpfen ihrer enganliegenden Reitjacke. Mit einer Hand öffnete sie gemächlich Knopf um Knopf. Suchend schaute sie sich um, dann schritt sie mit wiegenden Hüften auf ein Cabrio zu, das mit offenem Verdeck auf einem der Stellplätze in der Halle stand.
    
    Reitgerte und Jacke legte sie in das Fahrzeug. Dann grinste sie schelmisch, ehe sie dem Beobachter den Rücken zukehrte und ihre Bluse öffnete. Diese folgte den anderen beiden Teilen ebenso wie das darunter zum Vorschein kommende Seidenhemdchen mit dünnen Trägern und Spitzenbesatz am Dekolletee. Danach waren die ...
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