1. Doro 08: Verdiente Strafe


    Datum: 08.08.2022, Kategorien: Nicht festgelegt,

    ... Halter eines schwarzen BHs das Einzige, was den ansonsten bloßen, weißen Rücken noch bedeckte.
    
    Mit beiden Händen löste Séverine den strengen Haarknoten am Hinterkopf und ihre langen Locken fielen wie ein silberner Wasserfall herab und umspielten ihren Körper. Anmutig warf sie ihr Haupt in den Nacken, um sie aufzulockern. Erneut erklang dieses glockenhelle Lachen. Spaßhaft blickte sie über eine Schulter zurück zum einzigen Zuschauer. Dieser wusste nicht, wie ihm geschah. Die Pose wirkte so kess und unschuldig, dass er sie nicht mit der skrupellosen Frau, die er kennengelernt hatte, in Einklang bringen konnte.
    
    Mit einer Hand sich am Wagen festhaltend zog sie die hohen Stiefel von den Füßen. Dann folgte die knappsitzende Hose nach unten. Aufreizend wackelte ihre Trägerin mit der Kehrseite, um sie einfacher abstreifen zu können. Darunter kamen ein nachtschwarzer Hüftgürtel, an dem seidene Strümpfe befestigt waren, und ein farblich passender Tanga ans Licht, dessen Bändchen so dünn waren, dass man sie mehr erahnte als dass man sie sah.
    
    Die langen, schlanken Beine schlüpften zurück in die kniehohen Lederstiefel. Dann beugte sich Séverine nach vorne und ins Cabrio, wodurch sie nicht anders konnte, als dem bemitleidenswerten Beobachter ihren prächtigen Po entgegen zu recken. Sie angelte die Reitgerte vom Autositz und steckte sie senkrecht in den Stiefelschaft, wie in ein Holster.
    
    Mit einer schwungvollen Drehung, die ihre langen Haare fliegen ließ, wandte sie sich ...
    ... wieder dem Mann zu und kam wiegenden Schrittes näher. Die lange, ungebundene Mähne verlieh ihr das Aussehen einer archaischen Eva. Ihr Leib war sportlich schlank und doch überaus feminin mit genau den richtigen Rundungen. Ihr Büstenhalter war aus einem feinen schwarzen Netzgewebe geschaffen, das der Fantasie kaum noch Raum ließ. Und auch das winzige dunkle Dreieck ihres Slips schaffte es geradeso, die entscheidende Stelle ihrer Anatomie zu bedecken.
    
    Thomas konnte nicht anders, als sie anzustarren. Der atemberaubende Anblick ihrer enthüllten Weiblichkeit und die dargebotene Schau beim Entkleiden hatten eine nicht weiter verwunderliche Wirkung auf ihn. Verwirrung und Scham überschwemmten ihn, dass er körperliches Verlangen nach dieser Frau verspürte, die noch vor einer Stunde unerreichbar hoch über ihm gestanden hatte und die ihm seither schlimmere Schmerzen zugefügt hatte, als er jemals glaubte ertragen zu können. Aber hier war sie und schwebte engelsgleich heran.
    
    Ihre grauen Augen, einst stählern und bedrohlich, strahlten mit einem inneren Licht, wanderten von seinem Gesicht über den Oberkörper, den Bauch hinunter und tiefer und verrieten schon aus der Entfernung, was ihr Ziel war.
    
    Ein drittes Mal kam sie ihm so nahe, dass er die Wärme ihres Körpers fühlen konnte. Ihre vollen Lippen waren lasziv ein klein wenig geöffnet. Nur ein bisschen näher und sie hätten sich auf die seinen gepresst.
    
    „Was ...?", begann er.
    
    „Psst", ihr leises Zischen ließ ihn wieder verstummen, ...
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