1. Am Arsch der Welt


    Datum: 10.11.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... Alles war gut. Mir hat es gefallen. Und beim nächsten Mal darfst du mich bumsen. Ist das ein Angebot?"
    
    Nach einer Woche wusste Serge, wie man eine Frau von oben, unten und von hinten befriedigt, ganz abgesehen davon, dass er es mit Hand und Mund bis dahin auch schon recht gut konnte.
    
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    "Irgendjemand stiehlt unsere Vorräte!"
    
    "Was? Wer? Wo?"
    
    "Das Vorratslager! Der Supermarkt, oder wie du die Ruine bezeichnen willst. Da bedient sich einer!", behauptete Serge.
    
    "Also wohnt hier doch noch jemand", überlegte Svenja. "Komisch, dass wir noch niemanden bemerkt haben."
    
    "In der Gegend? Ich glaube, da müssen wir bis zum Winter warten. Jetzt kommst du durch den Matsch doch keine Meile weit."
    
    "Das ist zwar etwas übertrieben, aber im Grunde hast du recht", lachte sie. "Im Winter schauen wir uns an, woher der Rauch weht und dann wissen, dort wohnt jemand. Die überraschen wir dann."
    
    "Oder die uns", murrte Serge. "Wir sollten vorsichtig sein. Wer weiß, welche Chaoten das sind."
    
    Die Chaoten, das waren Großvater Andy, Vater Tom und deren Enkelin Camilla. Andy war vor Jahrzehnten schon in diese Gegend geflüchtet, einfach weil er sich in seine Schwester verliebt hatte. Alles hatte mit harmlosen Doktorspielen begonnen, bei denen sie die gesellschaftlichen Konventionen noch weitgehend eingehalten hatten. Beide hatten ihren ersten Sex mit Schulkameraden, wobei die männliche Form bei Andy ebenso korrekt war. Mary war zweiundzwanzig und schon verlobt, als sie ...
    ... dahintergekommen war, dass ihr ein Jahr älterer Bruder sich am anderen Ufer herumtrieb.
    
    "Hast du es noch nie mit einer Frau versucht?", hatte sie ihn ungläubig gefragt. "Wie viele Jahre geht das schon so?"
    
    "Erstens nein, zweitens vier", rechnete Andy schnell nach.
    
    "Aber als wir ... ich meine, als wir jung waren ... da hast du ... ich hab nie etwas gemerkt. Ich dachte immer, du stehst auf Frauen."
    
    "Ich schon. Aber die nicht auf mich."
    
    "Was soll das denn heißen? Du siehst doch gut aus. Für einen Mann, meine ich", schaute sie ungläubig. "Das sagst du. Deine Geschlechtsgenossinnen scheinen da anderer Meinung zu sein."
    
    "Hast du es denn überhaupt versucht?"
    
    "Klar doch. Zweimal. Beide Male bin ich bei deren Bruder oder Cousin gelandet."
    
    "Du hättest nein sagen können. Und weitersuchen."
    
    "Wieso denn? Es hat doch Spaß gemacht. Schwulsein ist keine Krankheit, weißt du?"
    
    "Das weiß ich! Aber du würdest schon mit einer Frau, mmmh, eine Familie gründen?"
    
    "Du hörst dich an, wie unsere Mutter. 'Aber Enkelkinder kriege ich doch, oder?' Ja, würde ich, sehr gerne sogar, aber dazu müsste ich zuerst einmal eine Frau finden. Das ist gar nicht so einfach, bei euch komischen Wesen."
    
    "Was ist mit Dana? Michelle? Petra?"
    
    "Michelle kannst du mir auf den Bauch schweißen, bei der würde ich mich losrosten. Die anderen beiden wollen nicht."
    
    "Oh. Weißt du, warum? Was gefällt denen nicht an dir? Haben die was dazu gesagt?"
    
    "Natürlich nicht. Du lädst sie ein und sie geben dir ...
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