1. Cleo 10


    Datum: 30.11.2022, Kategorien: Nicht festgelegt,

    ... in seiner Unterhose, gab ihr seltsamerweise ein wenig Sicherheit zurück.
    
    Dann steckte er ihr aufreizend langsam erst einen, dann zwei Finger in ihre Muschi. Immer wieder zog er diese fast ganz raus, nur um sie dann noch tiefer und härter wieder reinzustossen. Cleo begann heftig zu atmen, konnte das Stöhnen nun gar nicht mehr unterdrücken, wenn seine Finger sich in sie hineinbohrten. Lange würde sie einen Orgasmus so nicht mehr rauszögern können. Noch einige Male wiederholte er sein Spiel, dann zog er seine Finger abrupt raus und Cleo erstarrte - was würde er jetzt tun? Sie endlich ficken? Hoffentlich nicht, hoffentlich ja. Es dauerte lange, quälende Sekunden und Cleo wollte sich schon umdrehen. Dann hörte sie seine Stimme:
    
    "Dreh dich um."
    
    Cleo machte einen Schritt hin zur Küchenkombination, richtete sich auf und drehte sich um. Mark stand zwei Schritte entfernt. Er schaute umwerfend aus. Sie blickte wie gebannt auf seinen harten Schwanz, der sich so deutlich abzeichnete. Sie schluckte. Er lächelte sie an, während er seine Finger erneut trocknete.
    
    "Hier",
    
    sagte er knapp, dann warf er ihr das Tuch zu, das sie etwas ungeschickt auffing, ohne sich damit sofort zu bedecken.
    
    "Lena wartet"
    
    fügte er grinsend an, stellte die Tasse weg und verliess, ohne ein weiteres Wort oder Cleo weiter zu beachten, die Küche.
    
    Cleo stand konsterniert und einen Moment länger als notwendig, mit ihrem Tuch in der Hand in der Küche und versuchte zu verstehen, was gerade passiert ...
    ... war. Sie war über die Massen erregt, gleichzeitig gedemütigt, frustriert, entsetzt, aber eben vor allem schrecklich geil - sie konnte nicht glauben, welche widerstreitenden Gefühle in ihr aufstiegen und einen regelrechten Tumult verursachten.
    
    Endlich gab sie sich einen Ruck und lief schnurstracks zum Bad, traute sich nicht, zu Lenas Tür zu schauen. Es waren bloss wenige Minuten in der Küche vergangen, aber hatte sich wie eine kleine Ewigkeit angefühlt. Rasch schlüpfte sie in ihre Klamotten, ordnete die Haare etwas und schaute dabei in den Spiegel.
    
    Im Gesicht rote Flecken, sah sie aus wie frisch gefickt.
    
    *"Schön wärs"*,
    
    dachte sie fröstelnd und gleichzeitig wütend über sich selbst, über diesen Gedanken. In den letzten Wochen hatte sie sich schon sehr verändert. Aber das heute früh, eigentlich schon die Sache am Abend zuvor, das war anders als das Spiel mit dem Nachbarn. Sie würde sich bald ernsthafte Gedanken machen müssen, wie sie damit umgehen sollte. Sie beeilte sich fertig zu werden und verliess das Bad.
    
    Aus Lenas Zimmer hörte sie Stöhnen - er hatte die Tür nur angelehnt - doch sie schaute nicht hin. Ohne sich weiter darum zu kümmern oder sich umzusehen, verliess Cleo die Wohnung. Als die Tür hinter ihr ins Schloss fiel, atmete Cleo tief durch. Sie war so geil, so unbefriedigt, sie konnte kaum richtig denken. Und Espresso hatte sie auch keinen gehabt. So ein Arsch.
    
    Rasch ging sie hinunter und verliess das Haus, tippelte über den kleinen Weg hin zur Strasse ...