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Cleo 10
Datum: 30.11.2022, Kategorien: Nicht festgelegt,
... schlechte Gewissen wurde einmal mehr von ihrer Erregung in den Hintergrund gedrängt. Genau als Lena vor Lust im Nebenzimmer ein weiteres Mal laut aufschrie, kam auch Cleo. Ein langanhaltender, wenn auch eher flacher Orgasmus schüttelte ihren Körper und mit geübten Berührungen verlängerte sie das starke Gefühl, bevor sie sich erschöpft etwas entspannte. Doch kaum erlöst, hatte sie wieder Marks Blick vor Augen und war sich sicher, dass er sie gesehen hatte. Wieder spürte sie die Scham körperlich. Einerseits fühlte sie sich ertappt und schlecht dabei, aber andererseits erregte sie der Gedanke, dass er so selbstsicher war. Er hatte sie bloss angeschaut, ohne darauf zu reagieren, dass sie ihn und Lena beobachtet hatte. Sie legte sich hin und mit seinem Blick vor Augen driftete sie nach einer Weile endlich in den wohltuenden Schlaf. **—-** 5:30 Uhr. Cleo öffnete die Augen und blickte an die Decke. Auf einen Schlag erinnerte sie sich an Marks Blick und fühlte sich wieder ertappt. Sie zog die Decke unters Kinn und schloss sofort wieder die Augen. Doch es half nichts, das schlechte Gewissen nagte an ihr und sie realisierte, dass es hauptsächlich wegen Lena war. Wie konnte sie ihrer Tochter je wieder in die Augen blicken? Sie hatte Lena letzte Nacht völlig ausgeblendet, hatte nur Augen für Mark gehabt, oder vielmehr für zwei geile, verschwitzte, kopulierende Körper. Noch immer wagte sie kaum das Wort "ficken" zu denken, obwohl kein anderes Wort die animalische ...
... Lust auch nur annähernd passend beschrieben hätte. Es durfte aber einfach nicht sein, dass sie sich derart gehen liess und sie nahm sich fest vor, sich künftig zu beherrschen. Kurze Zeit später stand sie auf, schaute vorsichtig raus und schlich sich dann leise ins Bad. Sie musste sich für die Arbeit fertig machen und beeilte sich zu duschen. Mit noch nassen Haaren und barfuss, wie üblich nur in ein Tuch gewickelt, ging sie Richtung Küche - rasch Kaffee machen, anziehen und los. Lenas Tür war geschlossen und sie beeilte sich, daran vorbeizugehen. Dabei blitzte kurz die Szene des Vorabends in ihrem Kopf, aber auch in ihrem Unterleib auf. Sie zwang sich mit einiger Mühe, das Ganze zu verdrängen. *"Keine Zeit für sowas"*, dachte sie und schaltete die Espressomaschine ein. Während sie wartete, bis sich die Maschine aufgeheizt hatte, schaute sie aus dem Küchenfenster. Es war noch dunkel draussen. Die Bilder des Vorabends spielten sich in ihrem Kopf ab und sie spürte sowohl die Scham als auch eine latente Geilheit. "Na, hat dir gefallen, was du gestern gesehen hast?" hörte sie hinter sich seine Stimme. Sie zuckte zusammen und erstarrte. Sie wagte sich seltsamerweise nicht, sich umzudrehen. Im Bruchteil einer Sekunde schossen ihr tausend Gedanken durch den Kopf und sie fragte sich, was sie tun sollte. In ihrer Hand hielt sie noch immer die Tasse bereit. Das schlechte Gewissen lähmte sie unbarmherzig und sie wusste schlicht nicht, was tun. Antworten? Bloss - was? Sie ...