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Erziehung zur Dienstbarkeit
Datum: 04.01.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen,
... schöne Geste hätte sie nicht erwartet und auch nicht verdient. Sie sei auf der Suche nach ihm gewesen, um ihm etwas wichtiges mitzuteilen. „Ja, ich habe es schon gehört", erwiderte Georg mit hängendem Kopf, „Sie wollen den Unterricht einstellen. Ich hatte mich schon auf die heutige Lektion gefreut aber wenn Sie meinen, dass es der Mühe nicht Wert ist, dann war dieser Kaffee wohl meine letzte Tat. Ich habe mich redlich bemüht Ihrem Plan zu folgen, aber offenbar war ich nicht gelehrig genug. Dabei wäre unser Austausch über die Conchologie heute sicher sehr anregend geworden." Mary reagierte entsetzt, als sie sah, wie niedergeschlagen Georg war. „Ach Georg, nein, ich will den Unterricht nicht einstellen. Ich wollte ihn nur abkürzen. Du hast gleich in der ersten Lektion das Prinzip der Dienstbarkeit verstanden, so wie ich es vermitteln wollte. Da müssen wir das nicht mehr weiter stumpf exerzieren. Außerdem hat mir unser anschließender Spaziergang viel mehr Vergnügen bereitet als die blöden Lektionen. Dort sollten wir weitermachen. Deinen Diensteifer hast du schon genügend unter Beweis gestellt." „Draußen ist es schon dunkel und ziemlich ungemütlich. Wie wäre es mit einem Kaffee anstatt eines Spaziergangs?", sagte Georg etwas steif aber innerlich wurde ihm ganz warm ums Herz. Also setzten sie sich gemeinsam auf die Chaiselongue und tranken schweigend bei Kerzenschein ihren Kaffee. Während in der gesamten Schule schon moderne Petroleumlampen installiert ...
... worden waren, wurde der Kleine Salon noch auf altmodische Weise beleuchtet. „So ist er perfekt. Ein bisschen Zucker wirkt doch Wunder", unterbrach Mary nach eine Weile das Schweigen. „Dieses Mal warst du wohl konzentrierter bei der Sache... ohne Ablenkung. Auch wenn wir uns nicht mehr zum Unterricht treffen, sollte ich darauf achten, dass du nicht aus der Übung kommst." Georg verzog schuldbewusst das Gesicht und wurde ein wenig rot. Doch an Marys Blick konnte er erkennen, dass sie ihm den vergessenen Zucker beim ersten Mal nicht wirklich übel nahm. „Wir müssen noch mindestens einmal deine Dienstbarkeit unter Beweis stellen", fügte Mary zögernd an. „Ich habe der Gräfin und der Direktorin versprochen, die Resultate des Unterrichts zu präsentieren. Ich fürchte, es führt kein Weg daran vorbei. Es war schon schwer genug, sie zu überzeugen, dass ich die Lehrerin bin. Sie wollten die Sache eigentlich selbst in die Hand nehmen. Kann ich dich bitten, noch einmal mitzuspielen?" „Sicher, wenn wir damit die Lektionen offiziell abschließen können. Ich hoffe, ich finde mich hinterher nicht in einer neuen Anstellung wieder wie nach meinem ersten Besuch im Schloss", erwiderte Georg. Mary zuckte kurz zusammen, nahm dann Georgs Hand und sagte mit einem treuherzigen Augenaufschlag: „Ich möchte nicht, das du einen neue Stelle antrittst. Einen solchen Experten sollten wir unbedingt halten. Mit einem Spezialgebiet, das ich nicht einmal richtig aussprechen kann. Konjo... ...