-
Erziehung zur Dienstbarkeit
Datum: 04.01.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen,
... Konschi...wiewardas?" „Conchologie: Die Kunde von den Schalentieren wie Muscheln und Schnecken. Nun ja, Experte bin ich nicht grade. Früher dachte ich auch, dass das ein ziemlich trockenes Thema ist. Aber für die heutige Lektion habe ich mal ein bisschen geforscht. Es ist doch anschaulicher als ich gedacht habe. Ich könnte dir einige erstaunliche Entdeckungen präsentieren." Mary schaute ihn halb belustigt halb irritiert an. „Ihr Wissenschaftler seid schon ein ganz besonderes Volk. Was haben denn diese langweiligen, schleimigen Mollusken mit unserer heutigen Lektion zu tun. Ich hatte als Dienst nicht an einen wissenschaftlichen Vortrag gedacht, sondern an etwas viel Angenehmeres. Du solltest nur ein wenig mit dem Füchslein spielen. Ob wir das nachholen, damit du deine Muscheln vergisst?" *** Mary und Georg trugen ihre normale Arbeitskleidung, als sie einige Tage später zum Diner ins Schloss hinaufgingen. Mary hatte darauf bestanden, denn das gäbe dem Treffen einen seriösen Charakter und würde die Damen von eventuellen Frivolitäten abhalten. Georg bezweifelte das, hatte aber nichts einzuwenden, denn außer seinem neuen Gehrock besaß er immer noch keine gesellschaftstaugliche Kleidung. Die Gräfin und ihre Cousine Katharina, Direktorin von Otten, hingegen hatten Abendgarderobe gewählt und fanden offensichtlich Vergnügen darin, ein entsprechendes Diner in dem viel zu großen Speisesaal des Schlosses zu zelebrieren. Während die verschiedenen Gänge hereingetragen ...
... wurden, berichtete Georg der Gräfin von seinen Einstand in der Schule und seinen Plänen für die Zukunft. Ausdrücklich lobte er die gräfliche Bibliothek und hob besonders die Conchiliensammlung heraus. Die würde er bestimmt schon bald zusammen mit den Schülerinnen besichtigen. Als Georgs Bericht und das Essen zum Ende kamen, zog die Gräfin vergnügt Bilanz: „Siehst du, Katharina, ich war gleich überzeugt, dass Herr Herwig der Richtige für die Stellung ist." Sie konnte es nicht lassen, gegen ihre Cousine zu sticheln, was Mary mit einem heimlichen Lächeln quittierte. „Natürlich, liebe Cousine, davon konnte ich mich doch schon längst persönlich überzeugen. Ich hoffe, er bleibt uns noch lange erhalten", erwiderte die Angesprochene generös. „Hat er denn jetzt seine Dienstbarkeit auch Ihnen gegenüber zur Genüge unter Beweis gestellt, Maria? Oder muss ich die Einweisung übernehmen und gegebenenfalls einen Mangel im Dienstverständnis korrigieren?" Mary fuhr zusammen und begann nervös ihre Serviette zu kneten. „Darüber wollte ich grade berichten. Ich bin voll und ganz zufrieden mit Georgs... Herrn Herwigs Fortschritten. Der Mittelpunkt der Unterweisung waren unsere gemeinsamen praktischen Übungen zur Dienstbarkeit als gegenseitige menschliche Verpflichtung. Herr Herwig hat die Natur seiner Dienstpflichten sofort verstanden. Ich möchte den Unterricht jetzt beenden, denn ich denke, ich kann ihm nichts mehr beibringen." „Mir fiele da vielleicht noch das eine oder andere ein", ...