1. Erziehung zur Dienstbarkeit


    Datum: 04.01.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... Kurbel endete in einem Griff aus Elfenbein aber erst der Geruch versicherte ihn, dass es sich um eine Kaffeemühle handeln musste. Allerdings sah diese hier ganz anders aus als diejenige seiner Großmutter.
    
    Georg begann langsam an der Kurbel der Mühle zu drehen. Knackend wurden in ihrem Inneren die Bohnen zermahlen und der Kaffeeduft intensivierte sich. Offenbar tat er das richtige, denn der Koch nickte ihm bestätigend zu und winkte ihn zum Herd heran, wo ein kleines Kupfergefäß mit einem langen Stiel, eine Dose, ein Wasserkrug und mehrere kleine Tassen bereit standen. Jannis nahm die Mühle und zog ihr unteres Ende ab, das ein Gefäß zum Auffangen des gemahlenen Kaffeepulvers bildete. Er deutete auf die bereitgestellten Gerätschaften.
    
    „Pass gut auf, du misst ein oder zwei Portionen Wasser ab und nimmst genau so viele Löffel vom Kaffee und vom Zucker."
    
    Georg nickte eifrig. Er hatte beschlossen, es wie in der ersten Lektion zu machen und einfach den Anweisungen zu folgen. Wobei dieses mal wohl seine eigene Geschicklichkeit gefragt war, um das rechte Ergebnis zu erzielen.
    
    „So, und jetzt rührst du erst mal kräftig um. Das Kaffeepulver und der Zucker müssen sich auflösen. Verstehst du? Und dann vorsichtig auf dem Feuer erhitzen. Immer schön langsam. Hier am Rand ist es gut. Je langsamer desto mehr Schaum bildet sich. Und dabei ein bisschen schwenken. Mit Gefühl sonst schwappt alles über. Den Dreh kriegst du mit der Zeit schon raus. Sanft aus dem Handgelenk und immer ...
    ... aufpassen, dass sie nicht zu heiß wird, die Kanne."
    
    Georg machte es, wie Jannis gesagt hatte. Langsam verschwanden die letzten Reste des extra feinen Kaffeepulvers, die noch an der Oberfläche schwammen. Zunächst blickte er in den tiefschwarzen Spiegel im Stielkännchen, aber schon bald begannen sich, ganz langsam feine, hellbraune Schlieren auf der Oberfläche zu bilden. Unglücklicherweise zerstörte Georg sie mit einer etwas zu hastigen Bewegung gleich wieder. Doch nach einiger Zeit erschienen sie von neuem und klumpten dann an einigen Stellen zu einem tiefbraunen Schaum zusammen. Der Kaffee war jetzt so heiß geworden, dass ein feiner Dampf aufstieg.
    
    Georg beobachtete fasziniert die allmählichen Veränderungen in der Stilkanne. Es hatte dieselbe Anziehungskraft wie die eines chemischen Experiments. Doch seine wissenschaftliche Beobachtung wurde jäh unterbrochen: Zuerst spürte er ein Rumoren vom Boden der Kanne, das sich bis auf den Griff übertrug. Dann erschreckte er, denn der Kaffee kochte hoch. Er wäre wohl übergekocht, hätte Jannis, der die ganze Zeit neben ihm gestanden hatte, nicht seinen Arm gepackt und die Kanne vom Feuer gezogen.
    
    „Immer schön aufpassen", ermahnte er Georg. „Und jetzt gießt du ein bisschen in ein Tässchen, lässt den Rest noch einmal aufkochen und gießt ihn dazu. Dann wollen wir mal prüfen, wie das erste Mal geworden ist."
    
    Georg war grade dabei, wie geheißen ein wenig des fertigen Kaffees in ein bereitstehendes Tässchen abzugießen, als er hinter ...
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