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Erziehung zur Dienstbarkeit
Datum: 04.01.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen,
... hatte sich über den Herd ergossen und der Rest, der noch in der Stilkanne blubberte, roch angebrannt. Verzweifelt schaute er auf die Sauerei vor sich, während hinter ihm ein lautes Lachen erscholl. „Hui, zum Kaffee kochen taugt er ja nicht grade", spottete Tine. „Aber vielleicht finden wir ja eine andere Verwendung für ihn. Er könnte unser Leckbursche werden. Ich hab gehört, er hat Talent in sowas." Zum Glück schritt jetzt Jannis ein, der aus dem hinteren Teil der Küche herbeieilte. Er rettete Georg vor weiterem Spott, indem er die immer noch glucksende Tine in den Kartoffelkeller schickte. Mit hochrotem Kopf begann Georg von neuem: Aller guten Dinge sind drei. Ohne weitere Unterbrechungen war er bald darauf mit einem Tablett auf dem Weg zurück in den Salon, froh die Küche, diesen Ort der Schmach, fliehen zu können. *** Mary saß in einem Sessel und war in ein Buch vertieft, als Georg mit dem Tablett den Salon betrat. Etwas zögerlich sagte er den Spruch auf, den Jannis ihn gelehrt hatte: „Gnädiges Fräulein, ich bringe euch den Kaffee, den ihr bestellt hattet. Mit besonderer Empfehlung der Küche." „Danke, er kann hier servieren", erwiderte sie, ohne von ihrem Buch aufzublicken. Georg trat zu ihr und stellte das Tablett auf einen kleinen Beistelltisch. Etwas unschlüssig, was nun zu tun sei, wartete er einen Moment, bevor er den Deckel von der Stilkanne nahm und vorsichtig den Kaffee einschenkte. Er achtete sehr darauf, nichts zu verschütten. Dann trat er ...
... einen Schritt zurück. Nach einer Weile legte Mary das Buch zur Seite, nahm die Tasse und trank geistesabwesend einige Schlucke. Sie lächelte zufrieden und schaute ihn an. „Das hat er gut gemacht. Und meinen Dank auch an Jannis für seine Geduld. Er kann das jetzt wieder mitnehmen", womit sie sich erneut in ihr Buch vertiefte. Georg stand wieder herum und wartete, ob noch etwas passieren würde. Irritiert stellte er die Tasse zurück und machte sich auf den Weg in die Küche. Zum Glück waren weder Jannis noch Tine dort, so dass er das Tablett einfach stehen ließ. Auf dem Rückweg hätte er fast eine der Erzieherinnen umgerannt, die sich um die praktischen Belange der Internatsschülerinnen kümmerten. Zuerst stutzte sie, doch als sie ihn erkannte fing sie an, breit zu grinsen. Da merkte George, dass er noch seine Kochschürze trug. Bevor er den Salon wieder betrat, riss er sie ärgerlich herunter. Zu gerne hätte er ein paar Erklärungen von Mary verlangt, doch sie war nicht im Salon. Stattdessen rief ihn ihre Stimme vom Korridor ins Empfangszimmer der Schule. Sie war grade dabei, sich in einen großen Schal zu wickeln, als er sie fand. „Lieber Herr Herwig... oder ist es an der Zeit Georg zu sagen? Ich dachte, nach dieser höchst erfolgreichen ersten Lektion können wir ein bisschen entspannen. Wollen Sie mit mir spazieren gehen? Wir können uns dann in Ruhe unterhalten, wir hatten schon so lange keine Gelegenheit mehr dazu." Georg hätte sie lieber gleich hier zur Rede ...