1. Die Vorleserin


    Datum: 09.04.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... kennst", antwortete sie kühl.
    
    "Darum geht's doch nicht! Du liest ihm auch noch Gedichte vor, um ihn aufzugeilen. Ich dachte, das mit uns wäre etwas Besonderes gewesen. Aber vermutlich war ich nicht der erste, bei dem du die Nummer abgezogen hast, stimmt's?" - "Das geht dich gar nichts an", gab sie zurück und preßte die Lippen aufeinander.
    
    "Ich wußte es doch! Wie lange geht das schon? Du bist doch krank! Bist du unfähig zu einer echten Beziehung und suchst dir deshalb Jungs, die du vernaschen und dann ablegen kannst, wie es dir paßt? Du bist eine..." Ich hielt inne, als ich Hannas wutentbrannten Blick bemerkte. Tränen funkelten in ihren Augen.
    
    "Eine was?", fragte sie mit belegter Stimme. "Los, sprich es nur aus. Eine Schlampe? Eine Hure? Vielleicht bin ich das. Aber zu was macht dich das? Es hat dir doch nur zu gut gefallen, dir von mir einen blasen zu lassen und mich zu vögeln. Bestimmt hast du dir immer ausgemalt, wie es ist, von einer reifen Frau gefickt zu werden, wenn du dir allein in deinem Zimmer einen runtergeholt hast. Du hast nur gekriegt, was du wolltest."
    
    "Entschuldige, ich...ich wollte nicht...", stammelte ich und starrte auf meine Schuhspitzen. "Aber hat dir denn das zwischen uns gar nichts bedeutet?" - "Ob es mir etwas bedeutet hat?"
    
    Ohne Vorwarnung preßte sie ihre Lippen auf meine. Sie zog meinen Kopf fest an sich und küßte mich gierig, als wollte sie mich verschlingen, ihre Zunge tief in meinem Rachen, rieb dabei ihren Unterleib gegen meinen. ...
    ... "Fühlt sich das an, als würde es nichts bedeuten?" - "Nein", hauchte ich.
    
    "Verdammt noch mal, du bedeutest mir alles! Das mit den anderen, das war nur ein Zeitvertreib. Aber du..." - "Warum hast du dann Schluß gemacht?" - "Weil ich dich nicht unglücklich machen wollte! Verstehst du denn nicht, daß das mit uns zu nichts führen kann?" - "Vielleicht. Aber ich brauche dich!" - "Ich brauche dich auch! Nimm mich, jetzt gleich!"
    
    Hanna raffte ihr Kleid hoch, schob sich den Slip bis zu den Knöcheln hinunter und beugte sich über den Tisch. Ich zögerte nicht, ihrer Aufforderung zu folgen. Mein Penis war bereits hart, als ich ihn aus meiner Hose nahm. Ich trat hinter Hanna und drang in sie ein. "Besorg's mir wie ein Mann!", rief sie. "Los, zeig mir, daß du kein kleiner Junge mehr bist!"
    
    Ich packte sie an den Hüften und stieß tief in sie. Unsere Körper klatschten gegeneinander, Hanna warf den Kopf zurück und stöhnte ungehemmt. In ihrer Stimme lag nichts mehr von der Kultiviertheit, mit der sie Sonette vortrug, nur mehr wilde, animalische Lust.
    
    Die Träger ihres Kleids waren ihr über die Schultern gerutscht. Ich zog ihr den BH herunter und griff nach ihren Brüsten. Über sie gebeugt sog ich den Geruch ihres Haars ein, die süße Mischung aus Shampoo, Parfum und Schweiß, während ich sie fickte, als gäbe es kein Morgen. In diesem Augenblick fühlte ich mich tatsächlich erstmals wie ein richtiger Mann, spürte, wie ich die Frau unter mir in Ekstase versetzen konnte.
    
    Hannas Oberkörper ...