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Die Vorleserin
Datum: 09.04.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen,
... lag flach auf dem Tisch, ihr Unterleib mir entgegengereckt, um meine tiefen, harten Stöße aufzunehmen. Schließlich bäumte sie sich auf, schrie und schnappte gleichzeitig nach Luft. Ihr Körper wand sich und zuckte unter mir im Höhepunkt. Mein Sperma schoß in ihre Vagina und troff, wie es mir schien, in Bächen die Innenseiten ihrer Schenkel hinunter, so heftig hatte ich ejakuliert. Wir brauchten beide Minuten, bis wir wieder bei Atem waren. "Das war...", begann ich, doch Hanna legte mir lächelnd einen Finger auf die Lippen. "Sag nichts. Laß uns einfach den Augenblick genießen." Dabei umarmte sie mich. Ihr Körper war warm und weich, dabei verschwitzt und gerötet in einem Zustand tiefster Befriedigung, so daß ich sie am liebsten nie wieder losgelassen hätte. Schließlich löste sie sich und brachte ihre Kleidung in Ordnung. "Kann ich morgen wieder zu dir kommen?", fragte ich. "Es ist mir egal, welche Art von Beziehung wir miteinander haben können. Ich tue für dich alles, was du willst. Aber ich brauche dich." "Wir werden sehen", antwortete sie ausweichend, ohne mir ins Gesicht zu blicken. "Das ist eine wichtige Entscheidung. Laß uns darüber schlafen, okay?" - "Okay", sagte ich widerwillig und zog meine Jeans hinauf. * Als ich am nächsten Tag heimkam, stand der Lastwagen einer Umzugsfirma vor dem Haus. Die Tür zu Hannas Wohnung war offen, Möbelpacker waren damit beschäftigt, ihre Einrichtungsgegenstände hinauszutragen. "Was machen Sie denn da?", fragte ich einen ...
... davon entgeistert. "Na was wohl?" Er warf mir einen Blick zu, als wäre ich geistesgestört. "Hier zieht jemand um, wir räumen die Wohnung aus." In einer Art Schockzustand lief ich in unsere Wohnung und rief nach meiner Mutter. "Was ist denn los?", fragte sie besorgt. "Warum tragen die die Möbel der Nachbarin weg?", sprudelte ich hervor. "Oh, das. Sie hat offenbar einen Job in einer anderen Stadt gefunden. Komisch, daß sie nach ein paar Monaten schon wieder weggeht. Naja, vielleicht gefällt's ihr hier nicht, oder sie hatte Schwierigkeiten mit dem Chef. Soll ja alles vorkommen. Oder mit ihrem Freund, obwohl ich sie eigentlich nie mit einem Mann gesehen habe. Jedenfalls hat sie mir letzte Woche erzählt, daß sie auszieht. Hab ich das nicht erwähnt?" - "Nein", stieß ich hervor und stürmte in mein Zimmer. Hanna habe ich nie wiedergesehen. Für einige Wochen war ich krank vor Sehnsucht, dann tröstete ich mich mit dem bereits erwähnten Mädchen aus meiner Klasse. Unsere Beziehung war nicht von langer Dauer - ich glaube, sie hatte von vornherein nicht vor, den Kontakt aufrechtzuerhalten, als wir wenige Monate später auf verschiedene Unis gingen, sondern wollte sich mit mir nur im Bett amüsieren -, aber sie half mir, über meinen Liebesschmerz hinwegzukommen. Dennoch habe ich Hanna nie vergessen. Manchmal frage ich mich, was aus ihr geworden ist. Dann krame ich das Buch mit Shakespeares Sonetten hervor, das ich mir kurz nach ihrem Auszug gekauft habe. Wenn ich darin lese, kommt die ...